ATV-Serie: Mannequins im Advent. In Advent-Reihe sind Purgstaller Travestiekünstler und seine Ladies zu sehen.

Von Karin Katona. Erstellt am 26. November 2020 (13:08)
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Schillernd, schräg, schrill und mit viel Herz: Die Mannequins treten auf ATV als Weihnachts-Elfen auf und zeigen ihre Weihnachtsbräuche.
The Mannequins

Seine Wohnung und sein Balkon strahlen schon Mitte November im Weihnachts-Lichterglanz, er veranstaltet jedes Jahr seinen eigenen kleinen Adventmarkt: Der Purgstaller Jochen Hablecker, bekannt als André Cartier und Mitbegründer der Travestie-Gruppe „Mannequins“, ist ein eingefleischter Weihnachtsfan.

Als solcher war er prädestiniert für die Teilnahme an der ATV-Weihnachtsreihe „Advent, Advent“, die sich seit vergangenem Sonntag den – teils recht schrägen – Weihnachtsritualen der Österreicher widmet. Und natürlich sind auch seine anderen „Mädels“, Marcella Micelli, Laura Adams, Bambi Road und Caithy Black, mit dabei und präsentieren sich so, wie ihre Fans sie lieben: Schillernd, schräg, schrill – und mit viel Herz.

Gedreht wurde schon im vergangenen November. Vorgaben für die Gestaltung der Szenen habe ATV nicht gemacht. „Wir haben uns einfach so gegeben, wie wir sind. Da wir bereits zweimal in ATV Frauentausch zu sehen waren, wusste das ATV-Team schon, was von uns zu erwarten ist“, sagen Jochen Hablecker und sein Partner Markus Aschauer, alias Marcella Micelli. Die Mannequins feiern in André Cartiers weihnachtlich geschmückter Wohnung, zeigen ihre ganz eigenen Weihnachtsbräuche. Auch auf dem hauseigenen Mini-Adventmarkt, wo mit einer Tombola und Auftritten von befreundeten Künstlern für einen karitativen Zweck gesammelt wird, wurde gefilmt. „Wie viel davon zu sehen ist, können wir zwar noch nicht sagen, aber die Zuschauer können sich auf jeden Fall auf unterhaltsame Szenen freuen“, versprechen die Travestie-Künstler.

Was die Mannequins damals noch nicht ahnen konnten: Ihre stets auf lange Sicht ausverkauften Weihnachtsshows sind heuer abgesagt. Wann sie wieder auftreten können, ist völlig ungewiss. Von ihrer politischen Vertretung fühlen sie sich im Stich gelassen. „Dem Handel verspricht man, dass die Geschäfte bald wieder öffnen können. Wir Künstler werden ignoriert. Wir wollen nicht jammern, wir wollen nur arbeiten. Es ist belastend, keine Perspektive zu haben“, sagen Jochen Hablecker und Markus Aschauer.