Bauernbundball: Eine Institution feiert den 70er. Es gibt Traditionen, die so selbstverständlich sind, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass es sie einmal nicht gegeben hat – wie der Purgstaller Bauernball.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 30. Januar 2017 (08:17)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Wie immer eine gemeinsame Veranstaltung von Landjugend und Bauernbund, feierte diese Institution am vergangenen Samstag ihren 70. Geburtstag. 14 Paare der Volkstanzgruppe Purgstall eröffneten den Ball mit vier wunderschönen Tänzen.

Die Landjugendleiter Sandra Hintersteiner und Thomas Gutleder begrüßten gemeinsam mit Bauernbundobmann Martin Jandl die beachtliche Menge der Ehrengäste: Pfarrer Franz Kronister, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Bürgermeister Christoph Trampler, Gebietsbäuerin Maria Zulehner, die Landjugend-Bezirksleitung Maria Fallmann und Thomas Kellner sowie viele Mitglieder aus anderen Sprengeln.

Zwar schon ehrwürdige 70, aber jugendlich und spritzig, ist der Bauernball auch heute noch. Die vielen jungen Leute, die hinter der Veranstaltung stehen, sorgen dafür, dass der Ball nicht altert. Und auch wenn Eltern und Großeltern ebenso auf der Tanzfläche zu finden sind, sind es die Jungen von der Landjugend, die hier den Ton angeben und die Tradition, Feste zu feiern, aufrechterhalten.

Die Mitternachtseinlage, ebenso von der Landjugend gestaltet, war eine Zeitreise in die Geschichte der Beziehungsanbahnung. Vom Neandertaler über die Minnesänger über das „Fensterln“ bis Whats App wurden die verschiedenen Arten, wie Burschen und Mädchen sich kennenlernten, durchgespielt.