Caritas: Zum letzten Mal ganz vorne. Das 15. Adventkonzert wird sogleich das letzte für Johannes Hofmarcher als Hauptorganisator sein.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 22. November 2018 (04:22)
Johannes Hofmarcher mit dem Plakat für das erste Konzert 2003 und dem diesjährigen Plakat.
CE

„S’wintert schon eina“ hieß es am 30. November 2003 in der Pfarrkirche Gresten. Das erste Mal hatte Caritas-Regionalleiter Johannes Hofmarcher zu einem Benefizadventkonzert geladen. „Es sollte eigentlich was Einmaliges bleiben. Eine schöne Einstimmung in den Advent mit heimischen Chören und traditionellen Adventliedern – keinen Weihnachtsliedern“, schildert Johannes Hofmarcher heute. Nur bei dem einmaligen Konzert blieb es bei weitem nicht.

Heuer veranstaltet er am 2. Dezember in der Pfarrkirche Purgstall sein 15. Caritas-Adventkonzert. Sechs Chöre und die Wia z‘Haus Musi – insgesamt über 120 Mitwirkende – sind in diesem Jahr dabei. „Und alle wieder komplett unentgeltlich – so wie in den vergangenen 15 Jahren“, freut sich Hofmarcher.

"Das heißt nicht, dass es 2019 kein Konzert gibt"

Dennoch ist das diesjährige Konzert in Purgstall für ihn ein Besonderes. Denn es wird sein letztes als Hauptorganisator sein. „Ich gehe mit 30. September 2019 in Pension und werde so wie meine beruflichen Aufgaben auch die Hauptverantwortung für dieses Konzert in neue Hände übergeben. Das heißt nicht, dass es 2019 kein Konzert gibt. Im Gegenteil. Das haben wir bereits wieder fixiert“, schildert Hofmarcher, der heuer am 18. Dezember seinen 60. Geburtstag feiern wird. Seit 24 Jahren ist der Scheibbser Regionalleiter für den Bereich Hauskrankenpflege im Mostviertel bei der Caritas der Diözese St. Pölten tätig. Davor war der gelernte Buchdrucker 21 Jahre bei der Firma Radinger beschäftigt – 15 davon im Verkauf.

Das Caritas-Adventkonzert ist neben der alltäglichen Arbeit sein Liebkind, das er groß gezogen hat. Über 80.000 Euro haben die Mitwirkenden in den 15 Jahren schon für die Hauskrankenpflege erspielt und ersungen. „Die gesamten Einnahmen gehen dabei eins zu eins an die Hauskrankenpflege bei uns in der Region. Denn alle Ausgaben für Werbemittel oder für die Agape sind durch Sponsoren finanziert“, ist Hofmarcher stolz.

Apropos Sponsoren: 2003 hat er mit drei begonnen, mittlerweile sind es über 15 – und die machen jedes Jahr mit, da bedarf es nur mehr einen kurzen Anruf von ihm.