Eisenstraße: Wege ins Morgen

In einer Klausur in Purgstall wurden Projektideen für die nächste Förderperiode vorgestellt.

Erstellt am 31. August 2021 | 16:21
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Die Vorstandsmitglieder und Gemeindevertreter der Eisenstraße Niederösterreich stellten im Pfarrheim Purgstall die Weichen für die neue Leader-Förderperiode. „Wir wollen unsere Kooperationskultur noch weiter ausbauen“, lautete das Credo der Eisenstraße-Vertreter für die „Strategie Eisenstraße 2030“.
Foto: www.eisenstrasse.info

Zum „Kongresszentrum“ hat der Regionalentwicklungsverein Eisenstraße Niederösterreich das Pfarrheim Purgstall verwandelt: Gemeindevertreter aus den 24 Mitgliedsgemeinden steckten die Köpfe zusammen und brüteten über Vorhaben und Projekte für die neue Leader-Strategie „Eisenstraße 2030“. Mit dieser möchte sich die Eisenstraße Anfang 2022 wieder als eine von 77 österreichischen Leader-Regionen bewerben.

„Wir haben uns im Eisenstraße-Vorstand schon länger nicht zu einer ausführlichen Klausur zusammengefunden, um zurückzuschauen, aber vor allem auch gemeinsam nach vorne zu blicken. Daher war die Klausur in Purgstall ein ganz wesentlicher Meilenstein“, berichtete Eisenstraße-Obmann Werner Krammer. Prinzipien der Zusammenarbeit wurden dabei ebenso beleuchtet wie die vielversprechendsten Projektideen. Seit März 2021 arbeitet die Eisenstraße NÖ unter dem Motto „Wege ins Morgen“ an Zukunftsthemen.

„In Workshops wurden tolle Ideen entwickelt“

Fünf hybride Themen-Workshops haben seither stattgefunden. Von den Ergebnissen berichteten die Impulsgeber Leopoldine Adelsberger (Landwirtschaft), Thomas Wagner (Wirtschaft) und Johann Wagner (Klima und Mobilität), auch die Ergebnisse aus den Feldern Tourismus und Soziales wurden vorgestellt. Die Bandbreite reichte vom Klima- und Resilienzcheck für Projektideen über die Vernetzungsplattform für regionale Lebensmittel bis hin zur mobilen Jugendberatung.

Bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung am Freitag, 8. Oktober, im Musium Reinsberg, werden die bisherigen Strategieergebnisse vorgestellt. „Es haben sich in den Workshops schon rund 150 Personen eingebracht und tolle Ideen entwickelt. Das wollen wir nun zu einer kraftvollen Vision zusammenführen“, erklärt Prozessbegleiter Toni Kofler. Er hat die Vorstandsklausur in Purgstall gemeinsam mit dem Geografen Peter Görgl fachlich begleitet. „Wir wollen die Kooperationskultur noch weiter ausbauen.“