Fliederstadion: Bald bereit fürs erste Match. Die Arbeiten am Neubau des Purgstaller Fliederstadions gehen in die Endrunde. Das neue Vereinshaus und die neue Tribüne warten ab (hoffentlich) Juli auf die Zuschauer.

Von Karin Katona. Erstellt am 02. Juni 2020 (17:55)
Sportlicher Leiter Gerhard Pitzl, Josef Pitzl (Geschäftsführer ATP Metallbau), Co-Trainer Johann Hofmarcher und SVg-Obmann Gerhard Plank.
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„Wir sind gut unterwegs“, lautet die Antwort von von Gerhard Plank, Obmann des SVg ATP Metallbau Purgstall, auf die Frage nach dem Fortschritt auf der Baustelle des Fliederstadions. Mit der erweiterten Zuschauertribüne und einem neuen Vereinshaus bekommt das Stadion in einem umfangreichen Um- und Neubauprojekt eine zukunftsfitte Ausstattung. „Wir tun das für unsere Jugend, der wir eine gute sportliche Infrastruktur bieten wollen“, sagen Gerhard Plank und Hauptsponsor Josef Pitzl, Geschäftsführer von ATP Metallbau. „Das ist ein Projekt für die nächsten 30 bis 40 Jahre.“

1.000 Zuschauer, statt wie bisher 800, werden auf der neuen, jetzt gänzlich überdachten Tribüne Platz finden. Mehr Platz wird es auch im Gastrobereich sowie vor der Kantine geben. Die ursprüngliche Kostenschätzung für den Umbau lag um die 480.000 Euro. „Wir werden den Betrag wesentlich unterschreiten können“, sagt Sponsor Josef Pitzl.

Von den 170.000 Euro Gemeindeanteil sind bis dato 120.000 Euro in den Bau geflossen. Die ATP Metallbau GmbH hat 150.000 Euro zur Errichtung der Anlage eingebracht. „Dank der unglaublichen Leistungen unserer Freiwilligen werden wir mit etwa 400.000 Euro auskommen“, sagt SVg-Obmann Gerhard Plank. 80 Helfer haben insgesamt 2.500 Arbeitsstunden geleistet: „Hätte man die Eigenleistungen über Firmen einkaufen müssen, käme das auf etwa 80.000 bis 100.000 Euro. Nicht eingerechnet die organisatorischen Tätigkeiten und kulinarische Versorgung.“