Friseurin: Andrang nach Lockdown ist groß. Bianca Stöckl darf ihren Friseursalon in Purgstall seit Montag wieder offen haben.

Von Karin Katona. Erstellt am 09. Dezember 2020 (10:40)
Friseurin Bianca Stöckl mit Kundin Sabine Groß.
Katona

Nach dem harten Lockdown durften auch Friseurmeisterin Bianca Stöckl und ihre Mitarbeiterinnen vom Salon Stöckl wieder Kamm und Schere in die Hand nehmen. Bereits am vergangenen Montag waren sie wieder für ihre Kunden da. Der Andrang nach dem Lockdown sei groß gewesen, sagt Bianca Stöckl, aber durch die Flexibilität ihrer Mitarbeiterinnen habe sie damit kein Problem. Auch die Einhaltung der strikten Coronavorschriften sei gut machbar. „Unsere Hygienemaßnahmen sind schon von Haus aus streng, seit Corona natürlich noch viel mehr“, verspricht Stöckl und rät ihren Kunden, sich zum Friseurbesuch unbedingt rechtzeitig anzumelden. Denn: „So kommt es nicht zu Wartezeiten. Denn pro Kunde ist eine Fläche von zehn Quadratmetern vorgeschrieben.“

Auf die Zeit des Lockdowns blickt die Friseurmeisterin mit gemischten Gefühlen zurück: „Es war zwar gut, mehr Zeit für die Familie zu haben, aber genießen konnte man sie nicht, wenn man nirgends hingehen oder auf Urlaub fahren konnte. Da ist es viel besser, wieder rauszukommen und arbeiten zu können.“ Zu schaffen habe ihr im ersten Lockdown vor allem die finanzielle Unsicherheit gemacht. „Jetzt war es leichter, weil wir ja 80 Prozent des Vorjahreseinkommens bekommen. Da fallen die größten Sorgen weg.“