Glasfaser: Endspurt für Anmeldung. Nur wenn sich bis 31. Juli 40 Prozent der Haushalte für einen Glasfaseranschluss anmelden, wird Purgstall Teil des NÖ Glasfasernetzes. Infos auf der Gemeinde-Homepage.

Von Karin Katona. Erstellt am 23. Juli 2020 (04:42)
Infoabend zum Thema Glasfaser: Christian Müller, Robert Wagner, Vizebürgermeister Erik Hofreiter, Matthias Dollfuß, Bürgermeister Harald Riemer (vorne, von links), Raimund Fischer (nöGIG), Martin Jandl und Melanie Scholze-Simmel von der nöGIG (hinten, von links).
privat

In Purgstall läuft der Countdown für ein zukunftsträchtiges Infrastrukturprojekt: den Glasfaserausbau in der Gemeinde. Wenn mindestens 40 Prozent der Haushalte in den Gebieten, die für den Ausbau vorgesehen sind, sich bis zum 31. Juli für einen Glasfaseranschluss anmelden, errichtet die nöGIG ein offenes und öffentliches Glasfasernetz in der Erlaufgemeinde.

„Purgstall bekommt als eine der ersten Gemeinden Niederösterreichs die Chance, Teil dieses NÖ-Glasfasernetzes zu werden. Wenn wir bis 31. Juli die 40 Prozent überschreiten, startet der Glasfaserausbau in unserer Gemeinde noch heuer“, sagt Internet-Beauftragter Christian Müller.

„Wer sich anmeldet, schließt einen Vorvertrag ab“, erklärt Müller weiter. „Wenn wir die 40 Prozent schaffen, geht das Projekt in die Detailplanung und dann in den Bau. Wir rechnen mit einem Jahr, bis die ersten Anschlüsse verfügbar sind.“ Zusätzliches Zuckerl: Wer sich bis 31. Juli anmeldet, zahlt 300 Euro Anschlusskosten, danach sind es um die tausend.“ Das Netz ist offen für alle, auch lokale Anbieter, Einstiegsprodukte für Privathaushalte gibt es ab 39,90 Euro.

„Wenn wir die 40 Prozent nicht erreichen, wird nicht gebaut. Dann verpassen wir eine einmalige Chance. Die vergangenen Monate, als viele durch E-Learning und Home Office auf das Internet angewiesen waren, haben uns gezeigt, wie wichtig und zukunftsweisend ein leistungsfähiges Glasfasernetz ist“, appelliert VP-Bürgermeister Harald Riemer. Das Interesse bei zwei Infoveranstaltungen sei groß gewesen, aber bei den Anmeldungen sei noch Luft nach oben: „Nach dem 31. Juli ist es zu spät.“