Mit Geh- und Radweg-Konzept sicher ins Ortszentrum

Erstellt am 25. Oktober 2018 | 03:20
Lesezeit: 3 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7403669_erl43pgs_gr_sitzung_radweg_3.jpg
Neue Pläne für einen Geh- und Radweg von der Pratersiedlung zum Zentrum präsentierte SPÖ-Chef Franz Fuchs dem Gemeinderat.
Foto: Karin Katona
Haupt-Tagesordnungspunkt war Präsentation eines Geh- und Radweg- Konzepts von der Pratersiedlung ins Ortszentrum, das bereits 2019 realisierbar wäre.
Werbung
Anzeige

Bewegung in die aktuelle Radwegs-Diskussion wollte die SPÖ Purgstall mit einem eigenen Vorschlag für einen sicheren Rad- und Fußweg zwischen Schauboden und dem Ortszentrum bringen. Das dazugehörige Konzept präsentierte SPÖ-Fraktionschef Josef Fuchs zunächst im zuständigen Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und daraufhin in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Erarbeitet wurde die Route in Gemeinschaftsarbeit von Mitgliedern der SP-Fraktion. „Wir haben unzählige Vermessungen durchgeführt, Begehungen und Fotos gemacht“, schilderte SPÖ-Chef Josef Fuchs. Möglichst kostengünstig, leicht und schnell realisierbar solle der Weg sein, nennt Fuchs die obersten Prinzipien der Planung.

„Wir greifen hauptsächlich auf bestehende Strukturen zurück, müssen keine Grundstücke zukaufen und sparen dadurch Geld. Wichtig ist jetzt die zeitnahe Realisierung, die wir mit aller Kraft vorantreiben müssen. Denn wir können nicht auf die Sanierung der LB25 warten, von der wir nicht einmal wissen, ob sie sicher schon 2021 verwirklicht werden kann.“

„Eine Unterführung bei der Parkgasse ist eine unrealistische Sache und obendrein viel zu teuer. Wir brauchen sie nicht.“SP-Fraktionschef Josef Fuchs

Nachdem das Geh- und Radwegkonzept sowohl im Ausschuss als auch im Gemeinderat vollste Zustimmung gefunden habe, gehe es nun an die konkrete Klärung der Kosten: „Ich werde gemeinsam mit Bautechniker Franz Schreiber die Strecke abgehen und mir von ihm eine Kostenschätzung holen, die dann ins Budget einfließen soll. Wenn alles glatt geht, können wir mit den Bauarbeiten 2019 starten.“

Was dem Plan derzeit noch fehlt, ist die Absegnung eines Verkehrsexperten. „Natürlich müssen wir noch die Expertise eines Verkehrsexperten einholen. Aber uns ist es vorerst um die Bedürfnisse der Benützer gegangen. Wichtig ist uns auch, dass man den Radweg erweitern und an andere anbinden kann“, betonte Fuchs. Nicht im Plan enthalten sei die Idee einer Unterführung bei der Parkgasse. „Das ist eine unrealistische Sache, die niemand will und braucht. Obendrein ist eine Unterführung viel zu teuer. Dass sich die Hofer KG an den Kosten beteiligt, war außerdem nie im Gespräch, auch wenn vom Bürgermeister der Eindruck erweckt wurde“, erklärte der SP-Chef.

Für Vorschläge und Anregungen seien die Radweg-Planer jederzeit offen (Josef Fuchs, 0664/73613964).

Werbung