ÖVP-Wahlauftakt: „Baustelle“ für Zukunft. ÖVP präsentierte Kandidaten und Projekte nach dem Motto „vorgenommen und realisiert“.

Von Karin Katona. Erstellt am 16. Januar 2020 (05:01)
Die Purgstaller Kandidatenriege: Bürgermeister Harald Riemer geht mit einem Team von 28 Kandidaten in die Gemeinderatswahlen 2020. Wer in den Gemeinderat kommt, entscheiden die abgegebenen Vorzugsstimmen.
Karin Katona

In Purgstall sei vieles im Umbruch und im Aufbau, sagte ÖVP-Landtagsabgeordneter Anton Erber bei seiner Rede zum ÖVP-Wahlauftakt in der Erlaufgemeinde. Passend dazu hatte man für die Präsentation der Kandidaten eine (Fast-)Baustelle gewählt: Das im Bau befindliche „Leben im Zentrum“-Objekt, wo in baldiger Zukunft betreubares Wohnen, Primärversorgungs- und Therapiezentrum, Nahversorger und Gastronomie untergebracht sein werden.

„Vorgenommen und realisiert“ lautet der Slogan, den sich die Purgstaller ÖVP auf ihre Wahlkampf-Fahnen geschrieben hat. Tatsächlich habe man sich im vergangenen Jahr viel vorgenommen – und durchgezogen. „Das Areal rund um den Kirchenplatz soll wieder das pulsierende Herz unseres Ortes werden“, sagte Bürgermeister Harald Riemer, und erklärte auch, wie: „Das Haus Kirchenstraße 13 ist von der Gemeinde gekauft worden und wird sich zu einer barrierefreien Anlaufstelle für Jung und Alt entwickeln. Gemeinsam mit den beiden angrenzenden Häusern bildet es unser Ortskern-Belebungsprojekt Leben im Zentrum.“

28 Kandidaten stellen sich der GR-Wahl

Ein großes Zeichen für eine zeitgemäße Verkehrspolitik setze Purgstall mit der Begegnungszone rund um den Kirchenplatz und den Ausbau der Rad- und Gehwege. „Wir werden im Sinn der Verkehrssicherheit das Fuß- und Radwegenetz weiter ausbauen“, sagte der Bürgermeister. Mit dem Ausbau der schulischen Tagesbetreuung und Ferienbetreuung wolle die ÖVP Familien unterstützen. Richtungsweisend sei auch das neue Klimaschutzprogramm.

28 Kandidaten stellen sich gemeinsam mit Spitzenkandidat und Bürgermeister Harald Riemer der Vorzugstimmenwahl. „Ich bin stolz auf mein Team und freue mich, dass alle, die ich gefragt habe, ja gesagt haben. Es ist schon beachtenswert, wenn jemand den Mut und die Zeit aufbringt, sich für seine Gemeinde einzusetzen“, betonte Riemer. Alle Interessens-, Alters- und Berufsgruppen, vom Studenten über Wirtschaftstreibende, Landwirte und Pensionisten, seien in der Kandidatenriege vertreten, fast die Hälfte sogar zum ersten Mal. Der Einladung zur Kandidatenpräsentation waren rund 250 Purgstaller gefolgt, die nach dem offiziellen Programm im zukünftigen „Bürgerhaus“ noch etwas Zeit und Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und die Gelegenheit zum Plausch mit Kandidaten und Bürgermeister fanden.