Reise ins Mittelalter beim Gaudium zur Purg. Zum zehnten Mal findet heuer, von 31. August bis 2. September, das Gaudium zur Purg im Schlosspark statt. Zum Jubiläum gibt es Zauberei und Straßentheater.

Von Karin Katona. Erstellt am 24. August 2018 (05:00)
Hannes Göckler, Martina Niedermayer, Kurt Haider und viele Helfer sind im Purgstaller Schlosspark bereits mit den Vorbereitungen zum Gaudium zur Purg 2018 beschäftigt. Programm auf www.gaudium-zur-purg.at oder auf Facebook. Heuer erstmals Vorverkauf.
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Von 31. August bis 2. September entführt das Gaudium zur Purg zum zehnten Mal seine Gäste im Schlosspark von Purgstall auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Händler, fahrendes Volk, Musikanten, Gaukler, Ritter und Maiden werden sich im Schlosspark tummeln, zum Jubiläum zeigt auch ein Zauberer an allen drei Tagen seine Künste, eine fahrende Schaustellertruppe präsentiert ihr märchenhaftes Stück „Voll entfärbt“. Bei den Lagergruppen gibt es heuer erstmals einen eigenen Wikingerplatz.

Zauberer Bernhard Wangler, erzählt Kurt Haider vom Gaudium-Organisationsteam, sei ein Newcomer in der Mittelalterszene – so wie viele andere, die erstmals in Purgstall ihre Künste zeigen durften. „Das Gaudium war von Anfang an ein Nährboden und eine Plattform für Einsteiger, die sich hier auch von den erfahrenen Darstellern inspirieren lassen können.“

Kurt Haider: "Achten auf größtmögliche Authenzität"

Mehrmals ist das Gaudium bereits zum schönsten Mittelalterfest gewählt worden. Kein Wunder, kann doch der Schlosspark wie kaum ein anderer Ort mit dem Flair einer Zeitinsel aufwarten. Auch die Darsteller, Händler und Lagergruppen kommen gern immer wieder. „Wir achten bei allem auf größtmögliche Authenzität. Kommerz ist tabu, alles, was an die moderne Zeit erinnert, wird auf das Geringste reduziert. Viele Acts hatten und haben wir hier exklusiv in Österreich.“

In erster Linie aber, betonen Kurt Haider und sein Kollege Hannes Göckler, sei das Gaudium ein Familienfest. „Wie immer gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm und eine Kinder-Ritterrallye für Maiden und Knappen.“ Mit abschließendem Ritterschlag. War das Gaudium anfangs noch ein Geheimtipp, haben sich mittlerweile auch viele Purgstaller vom Mittelalter-Virus infizieren lassen. „Ohne die vielen Freiwilligen, die uns unterstützen und viele Stunden Arbeit leisten, ginge gar nichts“, sagen Kurt Haider und Hannes Göckler.