Paket verschwand: Zusteller vor Gericht. Niemals erhalten hatte ein Purgstaller ein bestelltes Paket, das mit einer Lieferung durch einen Paketdienst zugestellt werden sollte.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Juni 2020 (04:01)
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Paket Symbolbild
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Der Fahrer musste sich vor Gericht verteidigen – für das Delikt Datenfälschung. Bei der Nachverfolgung war entdeckt worden, dass die „Unterschrift“ des Kunden auf dem Scanner des Zustellers stand, obwohl der Kunde versicherte, nie unterschrieben zu haben. „Ich habe nur den Namen hingeschrieben.

Das ist mein Berufsrisiko, das Paket habe ich schon bezahlt“, verteidigte sich der Fahrer. „Ich weiß, dass man es als Zusteller nicht leicht hat“, bedauerte Richter Oliver Baumschlager. „Aber sie dürfen nichts hinschreiben, was wie eine Unterschrift aussieht.“ Die Strafe: 1.260 Euro.