Theater: Judas in der Kirche

Erstellt am 06. März 2022 | 06:19
Lesezeit: 2 Min
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Hochkarätige Kulturveranstaltung, organisiert von vier Bildungswerken aus vier Pfarren. Im Bild von links: Johannes Hochholzer (Steinakirchen), Leo Punz (Oberndorf), Beatrix Jagesberger (Purgstall) und Franz Raab (Scheibbs).
Foto: KBW Purgstall
Die Bildungswerke der Pfarren Purgstall, Oberndorf, Scheibbs und Steinakirchen laden zum Theatermonolog „Judas in der Kirche“.
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Wer an Judas denkt, denkt an den „Judaskuss“, an Verrat und Unglück. Ein etwas anderes Bild dieser zentralen Figur zeichnet der Theatermonolog „Judas“. In der Stückbeschreibung dazu heißt es: „Sein Name und sein Kuss sind das Synonym für Verrat. Befragt wurde er dazu nicht. Dass Judas sich erhängt haben soll, reicht als Geständnis. Jetzt aber spricht er, in einem Theatermonolog der niederländischen Autorin Lot Vekemans, der seit einigen Jahren europaweit für Aufsehen sorgt. Judas Ischariot will gehört werden, vielleicht sogar verstanden.“

Gespielt beziehungsweise gesprochen wird der Monolog vom in Wien lebenden Schauspieler Sebastian Klein, der dieses spannende Thema mit Charme und Eindringlichkeit vermittelt. Es entsteht dabei ein neues, aufschlussreiches und vor allem auch überraschendes Bild des Judas Ischariot und dessen Beziehung zu Jesus von Nazareth.

„Es freut uns sehr, dass wir dieses ungewöhnliche Theatererlebnis zu uns ins Erlauftal holen konnten, und ganz besonders freut uns auch die tolle Kooperation mit unseren Nachbar-Bildungswerken“, sagt Beatrix Jagesberger vom Katholischen Bildungswerk der Pfarre Purgstall, das den Theaterabend am 17. März gemeinsam mit den Pfarren Oberndorf und Scheibbs veranstaltet. Leo Punz vom KBW Oberndorf habe dieses Angebot in einer Zeitschrift entdeckt und habe die gemeinsame Veranstaltung für die drei Pfarren vorgeschlagen, die Pfarre Steinakirchen sei an einem Präsentationstag auf den Monolog aufmerksam geworden, und daher sei der Monolog am 13. März auch in Steinakirchen zu sehen, schildert sie.

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