Franky Shirz & Band: „Sind eine coole Partie“. „Fesch‘n Show – aufgemotzt und schön frisiert“ heißt das Kabarett-Programm, mit dem sich Franky Schirz und Anton Sauprügl derzeit auf einer Wirtshaus-Tour befinden.

Von Karin Katona. Erstellt am 02. Mai 2018 (03:00)
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Gesucht und gefunden: Anton Sauprügl, Markus Fichtinger, Franky Schirz, Klaus Zalud und Benni Zalud sind Franky Shirz & Band.
privat

Beim Besuch im NÖN-Büro erzählten Moderator und Sänger Franky Schirz und Akkordeonist Anton Sauprügl, warum sie jetzt machen, was sie schon immer wollten: miteinander arbeiten.

NÖN: Wie ist die Zusammenarbeit bei der „Fesch‘n Show“ zustande gekommen?

Schirz: Ich wollte immer schon mit Toni Sauprügl zusammenarbeiten. Das habe ich einmal dem Schlagzeuger Klaus Zalud aus Wieselburg erzählt. Der wollte das eigentlich auch. Und so haben wir ihn gefragt und uns zusammengetan, mit einem Gitarristen und Benni, dem Sohn von Klaus Zalud, am Bass.

Sauprügl: Es hat eigentlich von Anfang an total gepasst. Zuerst haben wir Schlager von Peter Alexander, Peter Kraus und Udo Jürgens gespielt. Dann hat uns Franky gesagt, dass er ein paar eigene Nummern hat und die gern spielen würde.

Und daraus hat sich dann die „Fesch‘n Show“ entwickelt?

Schirz: Ich wollte einfach einmal meine eigenen Songs ausprobieren und habe mich riesig gefreut, dass sie so schnell Anklang gefunden haben. Jetzt spielen wir nur noch Nummern von mir. Und so ist ein Musikkabarett-Programm entstanden. Mit Liedern und Geschichten aus dem Leben, nicht nur lustig, sondern stellenweise auch tiefgründig, aber immer positiv.

Sauprügl: Franky schreibt tolle Texte. Er spürt und sieht vieles, was anderen nicht auffällt. Ich finde es schön, wie feinfühlig und kommunikativ er ist. Die ganze Band passt unglaublich gut zusammen, das groovt.

Was darf man sich bei der „Fesch‘n Show“ erwarten?

Sauprügl: Ich würde sagen, es ist Kabarett-Pop aus dem Mostviertel. Musikalisch sind wir breit aufgestellt. Pop, Rock, Salsa, Reggae, Funk, Blues, Polka – es ist für jeden etwas dabei. Die Musik hat aber immer ihren charakteristischen Sound und ihre persönliche Note.

Schirz: Ich sehe das schon so, dass Toni auf alle Fälle eine tragende Rolle spielt. Die Art, wie er spielt, hat einen starken Einfluss auf die Band. Der Funke, der auf die anderen Bandmitglieder überspringt, fliegt auch ins Publikum.

Gibt es weitere Pläne?

Schirz: Im Moment sind wir auf Wirtshaus-Tour und haben noch Konzerttermine in St. Georgen an der Leys, Wagram und St. Pölten. Wir werden definitiv weitermachen und durchstarten, um auf die großen Bühnen zu kommen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es aufgeht. Wir sind eine coole Partie.

Sauprügl: Bei der Wirtshaus-Tour haben wir schon bewiesen, was wir musikalisch drauf haben. Einmal hat es bei einem Konzert Probleme mit dem Strom gegeben – kein Problem, wir haben unplugged gespielt. Das Publikum war begeistert.