Trotz Wassermangels topfit im Zillensport. Die Zillenfahrer der Feuerwehr Pyhrafeld zeigten in dieser Saison groß auf. Nächstes Ziel ist der Bundesbewerb.

Von Anna Faltner. Erstellt am 19. September 2018 (05:00)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
NOEN

Zwar ist das Feuerwehrhaus in Pyhrafeld nicht gerade nahe am Wasser gelegen, der Wassersport spielt dennoch eine wichtige Rolle für die Florianis. In dieser Saison holten Markus Hohensteiner und Herbert Scholler acht Pokale bei Zillenbewerben nach Hause.

„Wir als kleine Feuerwehr – ohne Wasser – sind sehr stolz darauf, dass wir da vorne mitfahren können“, strahlt Kommandant Franz Langsenlehner. Etwa sieben Minuten dauert die Fahrt mit der Zille im Doppelpack.

„Das ist natürlich herausfordernd. Die 800 Meter lange Strecke ist mit Hindernissen versehen“, erzählt Herbert Scholler. Da es in der Umgebung kaum Gewässer zum Trainieren gibt, fuhren die Florianis viermal zum Zillenfahren nach Ardagger und Blindenmarkt. Dort und in Zwentendorf standen sie bei den Bewerben immer mit am Stockerl.

Eine Motivation für den Bundesbewerb 2019 in Salzach bei Ach (Oberösterreich)? Definitiv. „Die besten 24 Teams dürfen mitfahren. Ein Jahr haben wir noch Zeit, uns zu qualifizieren. Wir sind motiviert“, sagen die beiden.