„Agricola goes to Hollywood“ war voller Erfolg. „Agricola goes to Hollywood“ ist seit Sonntag Geschichte, die siebente Varieté-Saison am Ramsauhof zu Ende. Geschäftsführer Hermann Wurzenberger zieht zufrieden Bilanz.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 01. Mai 2018 (05:00)
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NÖN: Am Sonntag ging die Agricola-Spielsaison 2017/18 zu Ende. Kann man schon Bilanz ziehen? Wie viele Besucher sahen „Agricola goes to Hollywood“?
Hermann Wurzenberger: Es war eine tolle Saison. Agricola ist nun schon seit Jahren ein fixer Bestandteil vom Ramsauhof. Eine genaue Besucherzahl können wir noch nicht sagen. Sie wird aber ähnlich gut sein wie in den letzten Jahren. Mit der Auslastung und der Entwicklung sind wir jedenfalls sehr zufrieden. Was wir erkennen ist, dass Agricola sich zu einem Top-Geschenkgutschein entwickelt hat – egal für welchen Anlass. Was die Zuschauer immer aufs Neue begeistert, ist die Nähe zu unseren Künstlern und dass Servicepersonal und Küchenpersonal voll in der Show integriert sind. Wir wurden vielfach gefragt, ob unser Gastropersonal auch eine Schauspielausbildung gemacht hat. Das ist natürlich nicht so, aber unsere Mitarbeiter sind von Agricola so überzeugt und geben dazu ihr Herzblut mit.

Hat es viele Sondervorstellungen für Firmen gegeben?
Wurzenberger: Dieser Punkt war heuer wieder einzigartig. Wir hatten sämtliche exklusiv verkaufte Vorstellungen von Firmen, deren Sitz rund 150 Kilometer entfernt liegt, die aber ihren Mitarbeitern oder Kunden diesen Abend gewidmet hatten. Es zeigt, dass hier noch viel Luft nach oben ist. So viele Firmen kennen das Produkt Agricola bis heute noch nicht.

Wie war die Resonanz von Publikum auf Show und das Essen?
Wurzenberger: Heuer hatten wir zum ersten Mal Künstler, die in Monaco mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurden. So eine Qualität hätten sich die Gäste in so einem kleinen Varieté am Ramsauhof nicht erwartet. Punkto Essen schlagen wir auch die bekanntesten Varieté-Shows des Landes. Die Gäste waren so etwas von überrascht, dass wir so eine Top-Menüreihenfolge liefern können. Hier gilt ein ganz großes Dankeschön unserer Küchenbrigarde. Es hat sich hier die Falstaff Auszeichnung deutlich kennbar gemacht.

Wird es 2018/19 erneut ein Agricola-Varieté geben?
Wurzenberger: Auf jeden Fall. Wir werden ab Mitte November 2018 wieder starten.

Gibt es schon eine Idee, in welche Richtung dieses gehen soll?
Wurzenberger: Ja, es gibt bereits eine geniale Idee für die neue Saison. Wir sind aber erst am Prüfen bezüglich der Verfügbarkeit der Künstler. Daher geben wir das Thema noch nicht bekannt. Die NÖN wird es als unser Medienpartner aber als Erster erfahren.