Adelsberger holt ersten Platz bei Most Trophy. Moststraße räumte ab: Gourmet-Verlag Falstaff kürte erstmals die besten Moste des Landes.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. November 2019 (02:12)
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Preisverleihung für die Falstaff-Sieger in der Landwirtschaftskammer NÖ: Kinga Mohrent (links), Bernhard Lackner (6. von links), Otto Auer (7. von rechts) und Andreas Ennser (4.v.r.) mit den Gewinnern Josef Zeiner, Bernhard Datzberger, Michael Oberaigner-Binder, Jürgen Datzberger, Adolf Adelsberger sowie Peter, Bernadette, Maria und Leopold Haselberger (von links).
Moststraße

Der Gourmet-Verlag Falstaff hat in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NÖ Vertreter der Mostwirtschaft zur Einreichung einer groß angelegten Blindverkostung aufgerufen. Neben Apfel- und Birnen-Most sowie Cuvées, jeweils trocken und süß, wurden bei der ersten Most Trophy auch holzfassgereifte Moste und Cider sowie Frizzante ausgeschrieben.

Die Expertenjury bewertete nach dem aus der Weinwelt bekannten Falstaff-100-Punkte-System. Die Moste erreichten auf Anhieb hohe Bewertungen, vor allem in der Kategorie „Birnenmost trocken“ war das Ergebnis sehr knapp. Hier kamen der Birnenmost Cuvée von Bernhard Datzberger und der Preh Gourmetmost vom Verein Mostbarone ex aequo auf den ersten Platz. In gleich drei Kategorien – „Apfelmost trocken“, „Cuvée trocken“ und „Apfel & Birne süß“ – konnte Familie Haselberger aus St. Valentin Siege holen.

In der Kategorie „Cider, Cider-ähnliche Produkte und Obstfrizzante“ konnte sich die Schmiedperle von Leopoldine und Adolf Adelsberger aus Randegg mit 93 Falstaff-Punkten den ersten Platz sichern. „Ein wunderbar aromatischer Obstperlwein“, meinte die Expertenjury. Die Adelsbergers verwiesen dabei auch den „Gin Frizz“ von Seppelbauer Bernhard Datzberger – er versetzte seinen Birnenfrizzante mit Gin zu einem stimmigen Lifestyle-Produkt – auf die Plätze.
Josef Zeiner aus Zeillern entschied die Kategorie „Holzfasslagerung“ mit seinem Produkt „Fortissimo“ für sich.