Caritas-Sozialstation übersiedelt nach Reinsberg. Nachdem Gemeinde Randegg ab Herbst eine vierte Kindergartengruppe führen wird, war Caritas Sozialstation Kleines Erlauftal auf Herbergssuche – und wurde in Reinsberg fündig.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 06. Mai 2018 (04:00)
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Zeigen sich erfreut über die neue Heimstätte für die Sozialstation Kleines Erlauftal, von links: Bürgermeister Wolfgang Fahrnberger, Vizebürgermeister Christian Vogelauer, Caritas-Regionalleiter Johannes Hofmarcher, Pflegeleiterin Andrea Reiter, Bürgermeister Franz Faschingleitner, Einsatzleiterin Susanne Pöchhacker, Diakon Robert Plank und die Bürgermeister Claudia Fuchsluger und Franz Sonnleitner.
Christian Eplinger

Seit 1996 ist die Caritas Sozialstation in Randegg angesiedelt und betreut von dort die Kunden in den Gemeinden Randegg, Wang, Gresten, Gresten-Land und Reinsberg. Zuletzt im Vorjahr leisteten die 14 Mitarbeiterinnen unter Einsatzleiterin Susanne Pöchhacker 9.600 Einsatzstunden und betreuten 84 Kunden.

Bereits viermal in Randegg umgezogen

An der Kundenbetreuung selbst wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Allerdings übersiedelt die Sozialstation im Juni von Randegg nach Reinsberg, nachdem man in den letzten 22 Jahren bereits vier Mal innerhalb der Gemeinde Randegg umgezogen ist. „Wir brauchen die Räumlichkeiten der Sozialstation für unsere vierte Kindergartengruppe, die wir ab Herbst führen werden. Wir haben uns zwar um ein Ersatzquartier bemüht, abe nichts Passendes in unserer Gemeinde gefunden, daher habe ich mich an die Bürgermeister der Kleinregion gewandt“, schildert Randeggs Ortschefin Claudia Fuchsluger.

Fündig wurde die Caritas in Reinsberg. Dort zieht im Mai die Raiffeisenbank aus. Einzig der Bankomat bleibt erhalten, übersiedelt aber in den Foyerbereich vor dem Gemeindesaal. Die zwei Räume (rund 40 Quadratmeter) direkt neben dem Gemeindeamt werden frei. Küche und Gemeindesaal kann die Caritas mitbenützen. „Eine ideale Größe für uns. Zum einen liegen wir mitten im Ortszentrum und zum anderen haben wir Platz, um auch die alle zwei Wochen stattfindenden Dienstbesprechungen durchzuführen“, freut sich Regionalleiter Johannes Hofmarcher und bedankt sich bei allen Bürgermeistern für die gute Zusammenarbeit.

Für Bürgermeister Franz Faschingleitner so gesehen natürlich ein Glücksfall: „Die Trauerarbeit nach dem Verlust der Raika war somit schnell bewältigt. Wir freuen uns, die Caritas bei uns beheimaten zu können. Denn Pflege und Betreuung zu Hause wird in Zukunft immer wichtiger und passt auch bestens zu unserem Seniorenwohnprojekt, dessen Bau wir nächstes Jahr starten wollen.“