Wolfgang Zellhofer: Gesundheit als Lebensmotto

Wolfgang Zellhofer aus Randegg absolviert seit Herbst den Lehrgang zum Regionalen Gesundheitskoordinator. Eine Ausbildung, die europaweit bislang einzigartig ist.

Erstellt am 07. November 2021 | 04:20
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Das Thema Gesundheit begleitet Martin Zellhofer schon sehr lange. Wenn er mit seiner Ausbildung fertig ist, will er mit Projekten und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Vereinen und Schulen die Gesundheit der Randegger fördern.
Foto: privat

Das Thema Gesundheit spielt im Leben von Wolfgang Zellhofer schon lange eine große Rolle. Er ist Physiotherapeut und betreibt in Steinakirchen seine eigene Praxis. Davor war er schon diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und Zivildiener beim Roten Kreuz. „Zudem bin ich im Arbeitskreis der gesunden Gemeinde und auch in der Sportunion als Übungsleiter für Kinderturnen und auch als Fußball Co-Trainer tätig“, zählt er auf.

Nun hat der 38-Jährige aber dem noch eines draufgesetzt und nebenher die Ausbildung zum „Regionalen Gesundheitskoordinator“ an der Donau-Uni in Krems begonnen. „Ich bin eigentlich durch Zufall auf diesen Lehrgang, der europaweit einzigartig ist, gestoßen. Ein Zeitungsartikel hat mich neugierig gemacht“, schildert der Teilnehmer des erst zweiten Lehrganges dieser Art, der im Juni 2023 endet. Danach möchte Zellhofer das Erlernte in seiner Gemeinde in der Praxis umsetzen: „Ziel der Ausbildung ist neben einer Gesundheitsförderung und Prävention in der Gemeinde ein bedarfsgerechtes Angebot für die Bürger zu schaffen. Ich möchte eine Lebenswelt gestalten, in der jeder eine gleiche Chance auf Gesundheit hat.“

Das er all diese Aufgaben nicht alleine bestreiten kann, ist ihm bewusst. Dazu brauche es ein Netzwerk. „Das sehe ich als eine meiner wichtigsten Aufgaben als Regionaler Gesundheitskoordinator, das Zusammenarbeiten und Vernetzen mit der Bevölkerung, mit anderen Ärzten und Politikern sowie Vereinen, Betrieben und Schulen.“ Die Grundlage für derartige künftige regionale Projekte soll eine Bedarfserhebung in der Gemeinde sein. „Sie ist der erste große Schritt in diese Richtung“, meint Zellhofer.