Trophäen für zwei „Edle Tropfen“. Familie Adelsberger aus Randegg freut sich über Doppelsieg bei NÖ Landesprämierung. Mit Jungspund auch erster 2021er-Most abgefüllt.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 11. Dezember 2020 (15:44)

Die Galerie an Auszeichnungen im Ab Hof-Verkaufsladen von Leopoldine und Adolf Adelsberger ist um zwei Trophäen beziehungsweise Urkunden reicher. Bei der NÖ Landesprämierung 2020 „Edler Tropfen“ holte sich die Familie Adelsberger einen Doppelsieg. Ihr Bio-Apfel-Birnen-Most – der „Schmiedmost“ – und ihr Bio-Apfel-Birnen-Cider landeten bei der Pämierung zur Ab Hof Messe 2020 als Kategoriesieger ganz vorne. Das war letztendlich ausschlaggebend für den Doppelsieg bei der Landesprämierung.

„Eigentlich hätte die Verleihung der Prämierung sowie die Übergabe der Urkunden und Sigertrophäen in Tulln bei der Gartenbaumesse stattfinden sollen. Aber Corona machte dem so wie anderen geplanten Versuchen einen Strich durch die Rechnung. Jetzt wurden die Urkunden und Trophäen per Post übermittelt“, schildert Andreas Ennser vom NÖ Obstbauverband.

Die Adelsbergers freuen sich deshalb nicht minder über die Auszeichnung. Ist es doch nach Doppel-Gold bei der Falstaff-Prämierung im Vorjahr heuer gleich der nächste Doppelsieg für die Familie, die seit 15 Jahren auf ihrem Betrieb in Randegg Äpfel und Birnen aus den Streuobstwiesen der Region zu qualitätsvollen Mosten, Cider, Frizzante oder Fruchtsäften verarbeitet. „Zu einem Kategoriesieg gehören neben Fachwissen, Innovationsgeist und bester Qualität natürlich auch immer ein Quäntchen Glück – ich glaube bei unseren Produkten hat die Harmonie einfach überzeugt“, gibt sich Adolf Adelsberger bescheiden.

Seit 15. November ist auch der erste 2021er-Most schon erhältlich. Der „Jungspund“, den neben den Adelsbergern im Bezirk auch noch die Familie Frühwald aus Reinsberg produziert, ist sowohl beim Ab Hof-Verkauf als auch im Handel sehr begehrt. „Generell können wir über den Absatz heuer nicht klagen, auch wenn natürlich gewisse Veranstaltungen ausgefallen sind“, weiß Leopoldine Adelsberger.