Postlerin rettete Paragleiterin. Glück im Unglück hatte eine 33-jährige Amstettnerin am Montagnachmittag. Die Frau war mit ihrem Paragleitschirm aufgrund von Turbulenzen abgestürzt und landete verletzt in der „Einschicht“ rund 300 Meter unterhalb von Raneck.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 19. Mai 2020 (07:07)
Symbolbild

Ihr Glück war, dass Postbotin Sigrid Schmid aus Lunz am See gerade auf ihrer Tour von Nestelberg zurück nach Raneck war. „Ich hab bei meiner Fahrt den Schirm neben der Fahrbahn entdeckt, bin stehengeblieben und hab die verletzte junge Frau gefunden“, schildert Sigrid Schmid im NÖN-Telefonat. 

Nachdem sie die Frau erstversorgt hatte, fuhr sie, nachdem es am Unglücksort keinen Handyempfang gab, nach Raneck, und alarmierte von dort die Einsatzkräfte. „Ich fuhr dann wieder zurück zu der Frau und blieb bei ihr, bis die Einsatzkräfte kamen“, erzählt Schmid. 

Die 33-Jährige wurde schließlich mit zahlreichen starken Prellungen mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 15 in das Landesklinikum Amstetten geflogen.

"In Wahrheit war es ein riesiges Glück, dass ich für die Tour nach Nestelberg diesmal ein wenig später dran war und so den Unfall mitbekommen habe. Denn wer weiß, ob beziehungsweise wann sonst jemand ander Unfallstelle vorbeigekommen wäre", schildert Sigrid Schmid.