Freizeitoase für Radler und Spaziergänger in Wang . Die Holzbrücke zwischen Reidlingberg und Wang sowie der Rastplatz strahlen neu.

Von Anna Faltner. Erstellt am 09. Juni 2021 (17:05)
Rechtzeitig zum Sommerbeginn konnte Bürgermeister Franz Sonnleitner die Brücke sowie den Rastplatz freigeben.
Faltner, Faltner

Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe hat die Gemeinde mit der Sanierung der Holzbrücke zwischen Wang und Reidlingberg sowie der Neugestaltung des Rastplatzes neben der Brücke geschlagen.

Brücke seit Anfang des Jahres gesperrt

Weil ein Holzträger der Brücke morsch war, musste diese Anfang des Jahres gesperrt und anschließend saniert werden. Damit wurde Anfang März gestartet, seit Anfang Mai kann die Brücke wieder benutzt werden. Der Abbau der Brücke erfolgte durch viele helfende Hände, darunter auch einige Gemeinderäte. „Dafür sind wir sehr dankbar. Es haben wirklich viele dazu beigetragen, dass das Projekt so schön geworden ist“, lobt ÖVP-Bürgermeister Franz Sonnleitner.

Übrigens: Vor 2004 hat es den Steg noch gar nicht gegeben. „Heute könnten wir es uns nicht mehr ohne ihn vorstellen“, ergänzt der Ortschef. Denn die kleine Holzbrücke verbindet nicht nur die Ortsteile Wang und Reidlingberg, sondern ist auch die Verbindung vom Radweg in den Ortskern und wesentlicher Punkt des „Tut gut“-Wanderweges.

Rastplatz bekommt „Radl-Platzerl“

Der Rastplatz, direkt entlang des Meridianradweges, der künftig den Namen (Kleiner) Erlauftalradweg tragen wird, wurde ebenfalls saniert. Die Marktgemeinde ist Teil des regionsübergreifenden Projektes der Eisenstraße namens „Erlauftaler Radwege“. Im Zuge dessen wird für alle Gemeinden eine Möblierung für „Radl-Platzerl“ angekauft. Ganz im Stil der Eisenstraße in Eisen- und Holzausführung. Und diese Elemente wurden von den Mitarbeitern des Bauhofes in Wang bereits an ihren Platz gebracht und angeschraubt. Davor erfolgte die Pflasterung des Platzes.

In Summe hat die Gemeinde rund 20.000 Euro in das Projekt, also die Sanierung der Brücke sowie die Neugestaltung des Rastplatzes, gesteckt. 50 Prozent der Kosten für die Möblierung übernimmt die Leaderregion Eisenstraße. Genutzt werden die Brücke und der Rastplatz auf jeden Fall – von Fußgängern und Radfahrern. „Die Ersten sind schnell da gesessen“, bestätigt Sonnleitner zufrieden.