Arbeitskonferenz: „Durch Corona ist alles anders“. Volkspartei NÖ holte die Gemeindevertreter aus dem Bezirk Scheibbs zum gemeinsamen Austausch, um die aktuell wichtigsten Anliegen der Region zu besprechen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. Oktober 2020 (15:33)
Welche Themen die Region gerade besonders beschäftigen, wollten Landesrat Ludwig Schleritzko und Bezirksobmann Anton Erber bei der Arbeitskonferenz der Bezirks-VP wissen.
Volkspartei Bezirk Scheibbs

Angepasst an die Coronakrise finden die Arbeitsgespräche aktuell in kleinerem Rahmen statt, dafür häufiger. In der Vorwoche trafen die Gemeinden Reinsberg, Gresten-Land, Oberndorf, Randegg, Steinakirchen, Wang, Wieselburg-Land und Wolfpassing im Reinsberger Musium zusammen. Zwei weitere Arbeitskonferenzen für die restlichen VP-Gemeinden im Bezirk folgen. Was besprochen wird? Die vergangenen zweieinhalb Jahre, die Herausforderungen der Coronakrise sowie die Zukunft.

„Die Coronakrise zwingt uns jetzt vieles anders zu tun, aber sie hält uns nicht von der Arbeit ab“, betonte Bezirksparteiobman Anton Erber gleich zu Beginn. Der Bezirksparteiobmann berichtete beim Rückblick: „In den vergangenen Jahren wurden seitens des Landes beispielsweise 180 Kinderbetreuungsplätze im Bezirk Scheibbs geschaffen. Familien bilden gemeinsam mit den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Mobilität und Klimaschutz die Schwerpunkte unserer politischen Arbeit.“

Das momentan größte Thema ist dennoch die Coronakrise. „Durch Corona ist alles schlagartig anders geworden – aber wir haben von Beginn an mit voller Kraft auf die Probleme reagiert. Wir waren das erste Bundesland, das bereits im März Unterstützungsmaßnahmen geschaffen hat. Seither sind seitens des Landes zusätzlich zu den Bundesmaßnahmen über 20 Maßnahmenpakete mit einem Volumen von über zwei Milliarden Euro auf den Weg gebracht worden. Vom Tourismuspaket über das Investitionspaket und Gemeindepaket bis zum NÖ Konjunkturprogramm“, schildert Erber.

Dennoch sei es wichtig, auch die Themen abseits von Corona im Blick zu haben. Deshalb ist der Austausch mit den Gemeinden wichtig, um die wichtigsten Fragen aus den Regionen mitzunehmen. „Die Coronakrise darf und wird uns nicht von der Arbeit für unsere Landsleute abhalten“, schließt Erber.