Workshop: Ländliche Region ist oft Sehnsuchtsort. Wie entwickelt man den ländlichen Raum zum „Zukunftslabor“? Diese Frage stand im Mittelpunkt beim „Wege ins Morgen“-Themenworkshop der Eisenstraße Niederösterreich.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. April 2021 (12:03)
Spannende „Wege ins Morgen“ lotete die Eisenstraße NÖ im Bereich Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung aus (von links): Projektleiterin Margit Fuchsluger, LEADER-Manager Stefan Hackl, Eisenstraße-Themenfeldsprecher Markus Felber und Moderator Toni Kofler.
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30 Teilnehmer aus den Bereichen Wirtschaft, Digitalisierung und Innovation diskutierten mit Zukunftsforscher Andreas Reiter und Moderator Toni Kofler spannende Zukunftsfragen. Die Online-Veranstaltung wurde live aus dem Musium Reinsberg übertragen.

Ländliche Regionen seien heute oftmals der „Sehnsuchtsort“ für junge, digitalaffine Menschen, so Reiter. „Dafür braucht es aber eine kritische Masse, damit soziale Energie entstehen kann. Entscheidend ist heutzutage das kollaborative Kapital. Dann kann ein Co-Working-Space oder ein Innovationshub zum Korallenriff werden, das ein ganzes Meer bunter und vielfältiger macht“, erklärte der Zukunftsforscher.

Lebenslanges Lernen bezeichnete Reiter als „Grundnahrungsmittel“, die Region Eisenstraße sieht er auf einem guten Weg. „Wichtig ist, dass sich die Betriebe der Region aktiv in die Regionalentwicklung einbringen.“ Erste Ideen dafür wurden im Online-Workshop entwickelt – vom fliegenden Innovationskomitee bis zum Regionalfonds. Bis zum Herbst sollen diese Ideen weiter verdichtet und zusammengeführt werden.

Die beiden Themenfeldsprecher Gregor Haslinger und Markus Felber ließen Highlights aus der vergangenen LEADER-Förderperiode Revue passieren und verwiesen auf Erfolgsprojekte wie das „Karriere Clubbing“ von „Mein Lehrbetrieb“ oder die gemeindeübergreifende Initiative „Gründung findet Stadt“.