Kinderoper: Wenn die Prinzessin sich doppelt verliebt. Die Kinderoper „Prinzessin LiebdieLiebe“ behandelt die Liebe in all ihren Formen. Bei den Schülern kam das Thema super an.

Von Anna Faltner. Erstellt am 29. Mai 2019 (11:37)

Es war einmal eine Prinzessin, die wollte sich verlieben. Und als sie dann endlich einen Prinzen fand, fand sie auch eine Prinzessin und verliebte sich in beide. Die Kinderoper „Prinzessin LiebdieLiebe“ behandelt einen nicht alltäglichen Stoff für Kinder – und zwar die Liebe in all ihren Formen, von Frau zu Frau, von Mann zu Frau, aber auch die Liebe zu zwei Menschen gleichzeitig. Die Musik-Mittelschule Gresten war am Freitag zu Gast in der Vorstellung – und war begeistert.

Um die Kinder nicht ins kalte Wasser zu stoßen, wurde der Inhalt der Oper zum Teil auch im Unterricht behandelt. „Wenn man gut erklären kann und dem Thema selbst offen gegenübersteht, dann nehmen es auch die Kinder sehr entspannt auf“, berichtet MMS-Lehrerin Manuela Schrittwieser. Natürlich wäre zuerst ein Kichern bei den Kindern zu hören, aber nicht lange. Neu war aber nicht nur das Thema, sondern auch der Musikstil. Und der kam bei den MMS-Schülern sehr gut an. „Mir hat die Vielseitigkeit so gefallen. Toll, wie hoch die Sänger mit ihren Stimmen singen konnten“, war die Reinsbergerin Kathrin Theuretzbacher beeindruckt.

Was den Schülern außerdem gefallen hat, war die Lösung des Problems. Denn der König war anfangs skeptisch: „Noch nie hat man gehört, dass eine Prinzessin gleichzeitig in einen Prinz und eine Prinzessin verliebt ist. Das geht nicht!“ Schlussendlich gab er seiner Tochter aber den Segen, sodass sie mit ihren beiden Auserwählten glücklich werden durfte.