Musikwettbewerb: „Alles Polka, Walzer und Marsch!“

Beim Bewerb „Polka-Walzer-Marsch“ in Reinsberg gaben elf Musikereine des Bezirkes ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

Erstellt am 27. Oktober 2021 | 19:38

Das Musium in Reinsberg war am vergangenen Samstagnachmittag Austragungsort des neuen Bewerbes „Polka-Walzer-Marsch“.

Der Österreichische Blasmusikverband hat diese neue Form des Wettbewerbes anstelle der bisherigen Konzertmusikbewertung ins Leben gerufen und sich dabei auf die Wurzeln der Blasmusik besonnen. Der Musikverein Reinsberg hat diesen Bewerb für die BAG Scheibbs ausgerichtet und mit einem umfassenden Schutzkonzept für eine maßnahmenkonforme Durchführung der Veranstaltung gesorgt.

„Es war einfach für alle Musikanten eine tolle Veranstaltung, denn in den vergangenen zwei Jahren waren keine bezirksweiten Zusammenkünfte möglich, und die Bezirksmusikfeste mit den Marschmusikbewertungen sowie die Konzertwertungen mussten ausfallen“, erklärt Werner Pitzl, Bezirksobmann der BAG Scheibbs, der höchstpersönlich an diesem Tag durch das Programm führte.

Dieser neue Bewerb war deshalb ein wichtiger Akzent für die Vereine um in einer eingängigen, traditionellen Form des Zusammenspiels aus der Corona-Zeit herauszukommen ohne sich mit hoch anspruchsvoller Konzertliteratur konfrontieren zu müssen. „Ich freu‘ mich sehr, dass trotz der schwierigen Voraussetzungen elf Kapellen des Bezirkes nach Reinsberg gekommen sind, wenn auch die Musiker vor nur sehr wenig Zuhörern aufspielen konnten“, betonte Pitzl. Für die Bewertung der Darbietungen war die Jury, bestehend aus Lukas Marek, Gerald Taborsky und Hannes Reigl, verantwortlich. Die Kapellmeister unterstützten die Musiker mit konstruktiven Ratschlägen für die weitere musikalische Arbeit in den Vereinen.

Alle Anwesenden waren sich am Ende des Tages einig: „Die Blasmusikszene des Bezirkes hat für ein kräftiges Lebenszeichen gesorgt und gezeigt, dass sie krisenfest und auch unter schwierigen Voraussetzungen ein verlässlicher Partner für die Bevölkerung in ihren Gemeinden ist“, fasst es Pitzl zusammen.