Mostviertel-Tourismus Geschäftsführer: „Vorsichtig optimistisch“

Erstellt am 27. April 2022 | 11:43
Lesezeit: 2 Min
Andreas Purt
Andreas Purt: „Radeln, Wandern und Pilgern sind im Trend.“
Foto: Archiv
Mostviertel-Tourismus Geschäftsführer Andreas Purt über seine Saison-Erwartungen.
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NÖN: Wie ist die aktuelle Buchungslage und welche Ausflugsziele im Mostviertel liegen im Trend?

Andreas Purt: Die Anfragen haben in den letzten Wochen zugenommen. Aktuell dreht sich alles um die Baumblüte. Gäste wollen wissen, wann es wo blüht, wo die schönsten Plätze sind. Besondres Interesse herrscht an Radpackages und Flussradeln sowie am Traisentalradweg. Immer stärker nachgefrag sind Pilgerreisen auf dem Via Sacra, dem älteste Wallfahrerweg Österreichs, der von Wien nach Mariazell führt, sowie der Wiener Wallfahrerweg und der Pielachtaler Pilgerweg.

Wer sichert sich bereits schon jetzt seinen Urlaub im Mostviertel?

Purt: Das sind vor allem Gruppen. Ältere Gruppenreisende sind noch sehr verhalten. Im Gruppenbereich sind es hauptsächlich Tagesausflüge. Wir spüren jetzt vor allem die Buchungen für die Monate Mai und Juni mit den vielen Feiertagen. Die Sommernachfrage ist derzeit noch verhalten, aber das ist nicht ungewöhnlich, da bei uns traditionell die Buchungen eher kurzfristig einlangen.

Welche Unterkünfte werden bevorzugt?

Purt: Apartments, Pensionen, 4 und 3-Sternbetriebe, eher die qualitativ höherwertigen. Familien bevorzugen Urlaub am Bauernhof und vor allem Wilde-Wunder-Card-Gastgeber.

Welche Erwartungen haben Sie generell für den Sommer?

Purt: Wir sind vorsichtig optimistisch und hoffen, dass heuer Gäste wieder vermehrt in die Region kommen und den Urlaub hier verbringen. Wir werden einiges vom Minus der letzten beiden Jahre aufholen können. -cc-

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