RK Scheibbs: Bewährt durch das Corona-Krisenjahr. Die Pandemie stellte die Mitarbeiter des Roten Kreuzes im vergangenen Jahr vor völlig neue Herausforderungen. Hauptaugenmerk liegt jetzt auf den Testungen und Impfungen.

Von Claudia Christ. Erstellt am 18. März 2021 (04:52)
RK-Bezirkskommandant Franz Aspalter: „Wir haben es gut gemeistert.“
Rotes Kreuz Scheibbs

Ein Jahr Pandemie, ein Jahr, das für die Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Scheibbs viele neue Herausforderungen mit sich brachte. „Es war eine herausfordernde Zeit, die wir recht gut gemeistert haben“, zieht RK-Bezirkskommandant Franz Aspalter eine vorläufige Zwischenbilanz. Besonders die gute Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft und den Gemeinden, aber auch mit den Krankenhäusern und den anderen Blaulichtorganisationen habe das möglich gemacht.

RK-Bezirkskommandant Franz Aspalter: „Wir haben es gut gemeistert.“
Rotes Kreuz, Rotes Kreuz

Das anfänglich spärliche Wissen um das Virus und die Krankheit stellte die Hilfsorganisation vor eine große Herausforderung. „Zu Beginn stand auch nur wenig Schutzausrüstung zur Verfügung. Regelmäßig stellten wir uns die Frage: Wie viel Schutz ist ausreichend, was ist zu wenig, was aber übertrieben?“, blickt Aspalter auf den März 2020 Zurück.

Was folgte, war die gesamte Umstellung des Dienstbetriebes, um die Ansteckungsgefahr für das Rot-Kreuz-Personal möglichst gering zu halten. Viele Maßnahmen waren erforderlich, damit eventuell Infizierte in den eigenen Reihen nicht andere anstecken konnten. Von Beginn an lag der Hauptfokus darauf, den Regelrettungsdienst stabil aufrechtzuerhalten. Später kam die Suche von Testern dazu, sowie deren Ausbildung und Einteilung. Momentan sind etwa 70 Tester in den Teststraßen der Gemeinden, und auch beim Roten Kreuz selbst im Einsatz.

Verlässliches Team an RK-Mitarbeitern

Voll des Lobes und Dankes ist Aspalter gegenüber seinen Kollegen: „Auf unsere Mitarbeiter ist Verlass. Sie haben im letzten Jahr tolle Arbeit für die Menschen im Bezirk Scheibbs geleistet und haben sich vorbildlich an sämtliche Hygienevorschriften gehalten, das war die Basis dafür, dass wir bisher kaum Ausfälle hatten.“

Auch die Unterstützung durch den Landesverband in Sachen Information, Dienstanweisungen und Materialnachschub war durchwegs eine sehr gute. Zwischenzeitlich standen im Tagdienst mehr Mitarbeiter zur Verfügung, weil ein Zivildienst-Turnus verlängert wurde. Die Mitarbeiter, sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich, haben dem Roten Kreuz auch in Zeiten der Pandemie die Treue gehalten. „Unser Mitarbeiterstand hat sich nicht verändert. Nur wenige mussten aus beruflichen oder privaten Gründen für einige Zeit die Mitarbeit ruhen lassen.“

Diesen Einsatz wird es auch künftig noch brauchen, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei. Das Rote Kreuz hat sich im Zuge der Testungen und auch der Impfungen bewährt. Die Unterstützung bei den Testungen und Impfungen sowie eigene Tests zu organisieren, zählen neben dem Normalbetrieb zu den aktuellen Aufgaben. „Derzeit sind die Impfungen eine große Herausforderung, vieles wird über das Rote Kreuz abgewickelt. Wir werden noch viel zu tun haben“, meint der RK-Bezirkskommandant.