Gesundheits- und Soziale Dienste: Bereich gewinnt an Bedeutung

Erstellt am 04. Februar 2022 | 06:01
Lesezeit: 2 Min
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Rufhilfe-Teamleiterin Sabine Hartmann vom Roten Kreuz Scheibbs mit der neuen Rufhilfe-Smartwatch, die es seit November gibt.
Foto: RK/Lukas Hürner
Seit 2008 gibt es beim Roten Kreuz Scheibbs den Bereich Gesundheits- und Soziale Dienste (GSD). Mittlerweile sind alleine dort 150 Ehrenamtliche tätig.
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Henry Laden, Pflegebettenverleih oder Team Tafel Österreich. Der GSD-Bereich gewinnt auch beim Scheibbser Roten Kreuz immer mehr an Bedeutung. Daran hat auch die Pandemie nichts verändert. Im Gegenteil. „Gerade bei der Team Tafel Österreich hat sich gezeigt, dass die Pandemie den Bedarf enorm steigen hat lassen. Unsere Klientel hat sich fast verdoppelt. In 3.000 Einsatzstunden wurden 2021 über 55.000 Kilogramm Lebensmittel ausgegeben“, weiß Sabine Hartmann.

Auch der Bedarf an Pflegebetten – derzeit sind 41 des Roten Kreuzes im Umlauf – ist hoch. „Hier arbeiten wir sehr gut mit dem Entlassungsmanagement des Landesklinikums zusammen“, betont Hartmann. Neu ist seit November die mobile Rufhilfe-Smartwatch, die mit einem GPS-Sender ausgestattet ist und für zusätzliche Mobilität zuhause und unterwegs sorgt. Zu den stationären fixen 155 Rufhilfe-Uhren, die im Bezirk im Einsatz sind, sind mittlerweile schon vier Smartwatches hinzugekommen. Auch das siebenköpfige Kriseninterventionsteam des RK Scheibbs leistete im Vorjahr wieder hervorragende Arbeit. In 36 Einsätzen betreute man 122 Menschen in schweren Lebenssituationen.

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