Noch besser helfen: Funkgeräte für First Responder. Die First Responder erhielten neue digitale Funkgeräte.

Von Christian Eplinger und NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Dezember 2019 (04:23)
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Die First Responder des Roten Kreuz Scheibbs mit den neuen Funkgeräten sowie den Sponsorenvertretern, die diese Anschaffung um 10.267 Euro möglich machten, und der Scheibbser Rot-Kreuz-Führung. Organisiert hat diese Aktion Manuel Haselsteiner (vorne knieend links), der Koordinator der insgesamt 31 First Responder im Bezirk. „Ich habe 19 Telefonate geführt und nur eine Absage bekommen“, bedankte sich dieser bei den Sponsoren.
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SCHEIBBS 10.267 Euro kosteten die 21 digitalen Funkgeräte für die First Responder im Bezirk Scheibbs. Viel Geld, das dank insgesamt 17 Sponsoren und dem umtriebigen Manuel Haselsteiner relativ schnell aufgebracht werden konnte. „Danke für diese enorme Unterstützung. Damit sind unsere Ersthelfer bestens ausgestattet“, freute sich auch Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Kurt Schlögl.

Bei First Respondern handelt es sich um ausgebildete Rettungs- beziehungsweise Notfallsanitäter, die zeitgleich zum Rettungsdienst alarmiert werden, wenn in ihrem Wohnort ein Notfall gemeldet wird. „Der entscheidende Vorteil ist, dass die First Responder durch die kürzeren Distanzen einen Zeitvorsprung haben“, weiß Bezirksstellenkommandant Franz Aspalter. Insgesamt 31 First Responder gibt es im Bezirk. Damit ist Scheibbs der einzige Bezirk mit einer vollkommen flächenmäßigen Abdeckung mit First Respondern.

Mit den neuen digitalen Funkgeräten ist gewährleistet, dass sie auch überall im Bezirk bestens erreichbar sind und nötige Hilfeleistungen oder Lageerkundungen sofort den übrigen Rettungskräften übermitteln können. „Auch dort, wo kein Handy funktioniert“, streicht Fachbereichsleiter Manfred Großberger den Vorteil der Funkgeräte heraus.