Wechsel an der Scheibbser Bezirks-RK-Spitze. Wechsel nach 15 Jahren: Christine Dünwald-Specht folgt Kurt Schlögl als Bezirksstellenleiter des Roten Kreuz Scheibbs.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 24. März 2021 (04:27)
Das neue Leitungsteam der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Scheibbs blickt gemeinsam schon auf 100 Jahre Rotkreuz-Erfahrung zurück: die neue Bezirksstellenleiterin Christine Dünwald-Specht mit ihren beiden neuen Stellvertretern Sepp Musil (links) und Herbert Haslinger.
Hürner/Rotes Kreuz, Hürner/Rotes Kreuz

Zu einem großen Wechsel in der Bezirksleitung des Roten Kreuzes kam es am letzten Freitag im Rahmen der jüngsten Bezirksstellenversammlung. Kurt Schlögl, der seit 15 Jahren an der Spitze des Roten Kreuzes stand, trat nicht mehr zur Wahl an. Ihm folgt die ehemalige Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht, die zuletzt schon als stellvertretende Bezirksleiterin beim Roten Kreuz tätig war.

Auch die beiden Stellvertreter von Christine Dünwald-Specht für die nächste fünfjährige Periode sind neu. Denn neben Kurt Schlögl schied auch der bisherige Stellvertreter Johann Eßletzbichler aus Gaming aus der Bezirksleitung aus.

Dünwald-Specht zur Seite stehen die rotkreuzerfahrenen AMS-Bezirksstellenleiter Sepp Musil aus Oberndorf und Herbert Haslinger aus Gaming, der im Jänner nach 34 Jahren als hauptberuflicher Rotkreuz-Mitarbeiter in Pension gegangen ist. Gemeinsam ist das neue Leitungs-Team schon 100 Jahre in den verschiedensten Funktionen beim Roten Kreuz tätig.

Stark als Team: In die Mannschaft hineinhören

„Wir wollen in erster Linie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da sein“ betont die neue Bezirksstellenleiterin Christine Dünwald-Specht.

„Unser Team besteht aus über 500 Kollegen. Daher ist es wichtig, aufmerksam in die Mannschaft hineinzuhören, festzustellen, wo vielleicht der Schuh drückt und darauf zu reagieren. Unsere unzähligen Dienstleistungen für die Bevölkerung und die Herausforderungen der Zukunft sind nur als Team zu bewältigen. Umso wichtiger ist es, dass sich alle wohlfühlen im Roten Kreuz“, sagt Dünwald-Specht.

„Eine sehr fordernde, aber sehr schöne Zeit“

Besonderen Dank richtet die neue Bezirksleitung an Kurt Schlögl. In dessen 15-jährigen Amtszeit hat sich beim Roten Kreuz viel bewegt. Die Umstellung des Notarztsystems, die Verkürzung des Zivildienstes, regelmäßige Verhandlungen mit den Gemeinden im Bezirk und aktuell natürlich die Corona-Pandemie und die Umsetzung der „Rettungslandschaft neu“ im Roten Kreuz Niederösterreich.

„Es war eine sehr bewegte Zeit, die fordernd, gleichzeitig aber sehr schön und spannend war“, sagt Schlögl und bedankt sich bei allen Mitarbeiter für das gemeinschaftliche Miteinander.