Schauturnen mit „grünem Touch“. Der Allgemeine Turnverein Wieselburg setzt als erster Verein beim Schauturnen am Samstag das Projekt „Green Event“ um.

Erstellt am 05. April 2018 (04:00)
Stadtgemeinde
Bürgermeister Günther Leichtfried (links) und ATV-Obmann Thomas Hölzl freuen sich auf den ersten „Green Event“ eines Wieselburger Vereines am kommenden Samstag. Da findet ab 17 Uhr das Schauturnen des ATV in der Erlauftalhalle als „Green Event“ statt.

Die Stadtgemeinde Wieselburg hat sich als e5-Gemeinde das ambitionierte Ziel gesetzt, dass auch im Bereich der durchgeführten Events vermehrt auf den Klimaschutz und die Ressourcenschonung zu achten.

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In diesem Sinne wurde das Projekt „Green Event“ vom e5-Team ins Leben gerufen und der Entwurf eines Maßnahmenkataloges erarbeitet. Dieser fand bereits bei den gemeindeinternen Veranstaltungen, wie dem Adventmarkt, dem Bauernmarkt oder dem Ostermarkt Anwendung. Am Samstag, 7. April, wird beim Schauturnen des Allgemeinen Turnverein Wieselburg erstmals ein Verein die vorgeschlagenen „Green-Event“-Maßnahmen umsetzen (Beginn 17 Uhr).

Ziel der „Green Events“ ist es, dass ein Veranstalter sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung bei Themen wie Mobilität, Beschaffung, Abfall, Verpflegung und Bewerbung verstärkt auf den Umweltgedanken Rücksicht nimmt.

So werden beim Schauturnen des ATV Wieselburg alle Drucksorten auf Recyclingpapier gedruckt. Die Einladungen wurden auf elektronischem Wege verschickt, und die Besucher wurden ersucht, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften zur Veranstaltung zu kommen. „Wir sind schon gespannt, wie das wirklich umgesetzt wird. Denn natürlich können wir die Besucher dazu nur animieren – machen müssen sie es dann selbst“, weiß ATV-Obmann Thomas Hölzl.

Regionale Speisen und Mehrweggebinde

Das Speisenangebot wurde so gewählt, dass weitgehend auf Besteck und dessen Reinigung verzichtet werden kann. Durch die Verwendung von Mehrwegtellern wird die Abfallmenge drastisch reduziert. Gleiches gilt für Getränke, die in Gläsern ausgeschenkt werden und bei deren Auswahl auf möglichst große Mehrweggebinde geachtet wurde. Speisen und Getränke werden natürlich von Produzenten aus der Region bezogen.

Die Erfahrungen werden in den Entwurf des Green-Events-Maßnahmenkatalogs eingearbeitet werden, um diesen weiterzuentwickeln, und Grundlage für Veranstaltungen zu schaffen.