„InnovationLabs“ am Vormarsch. Im Raum Amstetten und Vöcklabruck werden immer mehr „InnovationLabs“ aufgebaut. In Zukunft möchte sich diese Projektwerkstatt auch im Bezirk Scheibbs etablieren.

Von Anita Schwaiger. Erstellt am 28. November 2019 (04:34)
Daniel Aigner ist mit seinem Unternehmen „deckweiss.“ Mitglied der InnovationLabs.
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„Voneinander lernen – miteinander arbeiten“ – das ist das Motto der sogenannten „InnovationLabs“, die bereits im Raum Vöcklabruck und Amstetten aufgebaut werden. Zukünftig sollen sie auch im Bezirk Scheibbs mehr etabliert werden.

Ein „InnovationLab“ der „Projektwerkstatt GmbH“ bietet einen geschützten Raum für Unternehmer und kreative Mitarbeiter von StartUps, Klein- und Mittelbetriebe sowie Großunternehmen aber auch Gemeinden.

Gemeinsam werden neue Ideen und Techniken entwickelt sowie Geschäftsmodelle geplant, um in dieser schnelllebigen Zeit, geprägt von Veränderungsprozessen, wettbewerbsfähig zu bleiben. „Ein Unternehmen schafft es nicht, sich schnell genug mit neuesten Technologien und Trends auseinanderzusetzen, geschweige denn, diese umzusetzen. In „InnovationLabs“ lernen sozusagen die großen Unternehmen von den kleinen StartUps und umgekehrt, um gemeinsam an innovativen Lösungen zu arbeiten“, erzählt Daniel Aigner aus Scheibbs, der mit seinem Softwareunternehmen „deckweiss.“ ein Partner von „InnovationLabs“ bzw. der „Projektwerkstatt GmbH“ ist.

Ziel: Gemeinsam fit in die Zukunft

Es finden monatliche Treffen, sogenannte „Events“, mit Experten und Fachleuten statt. „Unser Ziel ist es, die Unternehmen in der Region fit für die Zukunft zu machen und gegenseitig voneinander zu profitieren“, erzählt Aigner im Gespräch mit der NÖN.

Aber auch Gemeinden wenden sich oft an „InnovationLabs“, vor allem, wenn es um Ressourcenoptimierung geht. „Es ist wichtig, dass Unternehmen an Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz denken und auch versuchen, dies in ihren Betrieben zu etablieren. Nur so sind sie gewappnet für die Zukunft“, meint der 23-jährige Scheibbser.

Natürlich brauchen solche Veränderungen auch genügend Zeit für die Umsetzung und Etablierung in den Unternehmen. „Die Ideen und Innovationen werden Schritt für Schritt in den Betrieben umgesetzt, um das Tagesgeschäft der Unternehmen nicht zu gefährden“, betont er.

Laut Aigner wird Kritikern und Gegnern von Innovation und Digitalisierung von ihrer Community nur wenig bis keine Beachtung geschenkt. „Diese Menschen sehen Innovation als Bedrohung, anstatt ihre Vorteile zu nutzen, davon zu profitieren und somit ihre Ängste zu überwinden.“