Mobile Pflege: Gerade jetzt mit Herz dabei. Die Einsatzstunden der Mitarbeiterinnen der mobilen Hauskrankenpflege der Caritas im Bezirk war auch im Corona-Jahr gegenüber den Vorjahren praktisch unverändert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Februar 2021 (05:54)
Regionalleiterin Elena Steinmaßl: „Pandemie bisher gut gemeistert.“
Caritas

Die Caritas der Diözese St. Pölten leistete im Vorjahr knapp 332.000 Stunden professionelle mobile Pflege im Mostviertel, davon 68.500 Einsatzstunden im Bezirk Scheibbs – und das trotz Corona-Pandemie. Sicherheit und Schutz der Kunden und Mitarbeiter stehen dabei auch weiterhin immer an erster Stelle.

Pflegeleiterin Andrea Reiter: „Sicherheit und Schutz sind uns wichtig.“
Caritas

„Trotz zusätzlicher Belastung durch Schutzausrüstung waren unsere Mitarbeiter täglich mit Herz und Kompetenz für unsere Kunden da, gaben Halt und Kontinuität in der Betreuung und Pflege. Unsere Kunden schenkten uns weiterhin ihr Vertrauen. Dank einer hervorragenden Zusammenarbeit mit Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften, Kliniken, Ärzten und dem Land Niederösterreich haben wir die Pandemie bisher gut gemeistert“, betonen Caritas-Regionalleiterin Elena Steinmaßl und Caritas-Pflegeleiterin Andrea Reiter für Betreuen und Pflegen Mostviertel Ost.

In den 16 Sozialstationen im Mostviertel haben die 430 Mitarbeiter im Jahr 2020 mehr als 2.000 ältere und pflegebedürftige Menschen in über 332.000 Einsatzstunden versorgt.

Davon leisteten im Bezirk Scheibbs die 92 Mitarbeiter der vier Sozialstationen Purgstall, Reinsberg, Scheibbs, Wieselburg insgesamt 68.557 Einsatzstunden und betreuten dabei 457 Kunden. Damit hat sich die Anzahl der Einsatzstunden im Bezirk gegenüber dem Vorjahr im Corona-Jahr nur geringfügig verändert.

Die Caritas-Mitarbeiterinnen machen direkt in den Sozialstationen regelmäßig Corona-Antigen-Schnelltests.
Caritas

Die Mitarbeiter tragen beim Einsatz Schutzausrüstung und halten sich streng an Hygienevorschriften. Hinzu kommen regelmäßige Antigen-Schnelltests direkt in den Sozialstationen.

Für Februar/März ist die Corona-Impfaktion der Bundesregierung für mobile Pflegekräfte geplant. „All diese Maßnahmen tragen wesentlich zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden bei“, bekräftigt Regionalleiterin Elena Steinmaßl.

Bei den regelmäßigen Antigen-Schnelltests in den Sozialstationen liegt der Vorteil darin, „dass unsere Pflegefachkräfte die Tests selbst durchführen können. Innerhalb von 15 Minuten hat man schon sein Testergebnis. Das bringt ein gutes Gefühl bei der Arbeit“, sagt Pflegeleiterin Andrea Reiter.