Bezirksfeuerwehrtag: Es wird wieder Hände geschüttelt

Erstellt am 23. April 2022 | 12:51
Lesezeit: 5 Min
Lob, Anerkennung und Dank für die Feuerwehrkameraden des Bezirks, die in zwei Jahren Pandemie Ausdauer, Disziplin und stete Einsatz- und Hilfsbereitschaft gezeigt haben.
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Die Bibliothek der Kartause Gaming bildete am Freitagabend den stilvollen Rahmen des 52. Scheibbser Bezirksfeuerwehrtages. Und dabei sah man deutlich, dass die Pandemie, die in den vergangenen zwei Jahren das Geschehen geprägt hatte, zumindest in den Köpfen mehr oder minder vorbei ist. Eine Versammlung ohne Abstand und ohne Masken und bei den Gratulationen wurden wieder die Hände geschüttelt.

Dass der Bezirksfeuerwehrtag heuer in Gaming stattfand, war übrigens kein Zufall. Die FF Gaming feiert heuer ihr 150-jähriges Jubiläum. "Der Bezirksfeuerwehrtag heute ist sozusagen der Auftakt. Am 28. Mai folgen die Bezirksbewerbe und am 29. Mai der Festakt mit dem Frühschoppen", lud Gamings FF-Kommandant Hermann Reiter die Kameradinnen und Kameraden schon am Freitag zu diesem letzten Maiwochenende ein.

1.089 Einsätze im Jahr 2021

„Unsere 28 Feuerwehren waren während der Pandemie stets einsatzbereit“, unterstrich ein stolzer Bezirkskommandant Franz Spendlhofer. Immerhin gab es für die Bezirksfeuerwehren 2021 1.089 Einsätze (davon 131 Brand- und 853 technische Einsätze). Dabei leisteten 8.011 FF-Mitglieder 20.480 Einsatzstunden. Dazu kamen 11.917 Übungsstunden. Auch der Mannschaftsstand (1.606 Mitglieder, 168 Jugend, 367 Reservisten) blieb konstant, bei der FF-Jugend zählt der Bezirk sogar 43 Neuzugänge.

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Das Bezirkskommando mit den Ehrengästen und den drei mit dem Goldenen Ausbildnerabzeichen geehrten FF-Mitgliedern, von links, sitzend: Vizebürgermeister Andreas Fallmann, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Verwalter Herbert Leichtfried, Bezirkskommandant Franz Spendlhofer, Stellvertreter Alois Hochholzer, Bezirkshauptmann Johann Seper; stehend: FF-Kurat Daniel Kostrzycki, Polizeibezirkskommandant Thomas Heinreichsberger, Rudolf Berger, Josef Plank und Rotkreuz-Bezirkskommandant-Stellvertreter Martin Ressl.
Foto: Christian Eplinger

Worte der Anerkennung und des Dankes kamen von Landtagsabgeordneten Anton Erber: „Hilfe zu leisten ist nicht selbstverständlich“, bedankte sich Erber. „Die Bevölkerung kann sich auf die Einsatz- und Hilfsbereitschaft der Feuerwehren und Einsatzorganisationen verlassen“, betonte Bezirkshauptmann Johann Seper, der sich auch für die gute Zusammenarbeit in der Pandemie bedankte. „Die Feuerwehren geben ein Gefühl der Sicherheit“, betonte auch Gamings Vizebürgermeister Andreas Fallmann.

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