Buchvorstellung: Zeit für Mini-Krimis. Ilse Nekut aus Scheibbs stellt am 30. August in der Buchhandlung Widhalm ihr neues Buch „Mordsgeschichten“ vor.

Von Anita Schwaiger. Erstellt am 29. August 2019 (06:03)
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„Mordsgeschichten“ heißt das neue Buch von Ilse Nekut aus Scheibbs.
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Sechs Theaterstücke und drei Romane hat die 72-jährige Buchautorin bereits geschrieben. Nun folgt ihr Roman Nummer vier. „Mordsgeschichten“ ist der Titel ihres Werks, welches sie am Freitag, 30. August, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Widhalm in Scheibbs vorstellt. Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Hans Falter.

Dem Genre Kriminalgeschichten widmet sich Nekut zum ersten Mal. „Ich dachte, es wird Zeit, endlich Krimis zu schreiben“, lacht die 72-Jährige. Dennoch war es für Nekut allemal eine kleine Herausforderung: „Man muss immer differenzieren, was ich als Autorin weiß, und was der Leser wissen soll, oder besser gesagt, wissen darf, denn das Ende soll für die Leserschaft ja schließlich eine Überraschung bleiben. Das war am Beginn gar nicht so einfach.“

Fragen wie „Kann ein Märchen Leben retten?“, „Wofür rächt sich Anna?“, „Ist Tyrannenmord erlaubt?“ oder „Was verrät ein Grabstein?“ werden in den Kriminalgeschichten gestellt. „Es sind sechs kurze, aber sehr intensive Kriminalgeschichten“, verrät die Pensionistin der NÖN. „Auch die Hauptpersonen werden charaktermäßig und psychologisch geschildert“, erzählt Nekut.

Geboren wurde Ilse Nekut 1947 in Wien. 1978 zog sie nach Gaming, und seit 1985 wohnt die Buchautorin in Scheibbs. Obwohl sie an der Universität Wien Naturwissenschaften studiert hat und schließlich Mathematik und Physik unterrichtete, ließ sie das Schreiben nie außer Acht. „Ich habe immer schon geschrieben, auch wenn es nur Gedanken waren, die ich notiert habe“, erzählt die Autorin. Romane schreibt Nekut jedoch erst seit den 90er Jahren.