Erste Vorarbeiten für Brandstatt-Kraftwerk & Brücke. Facebook-Diskussion und erste Baggerungen in der Großen Erlauf für Hochwasserabflussbereich.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 12. September 2019 (03:56)
Eplinger
Die ersten Vorarbeiten bei Brandstatt-Wehranlage sind im Gange. Auf Facebook ist eine Diskussion über den Abriss der alten Heuberg-Brücke (im Hintergrund) entfacht.

Seit der Vorwoche laufen bei der Heuberg-Wehr die Vorarbeiten für die für 2020 und 2021 geplante Sanierung des EVN-Kraftwerkes in Brandstatt sowie der Neuerrichtung der Heubergbrücke über die Erlauf.

1,2 Millionen Euro nimmt die Stadtgemeinde für die Verlegung der Brücke in die Hand. 4 Millionen Euro steuert die EVN für die Erneuerung der Wehranlage und des Kraftwerks bei. Die EVN erwartet sich dadurch eine Steigerung der Kraftwerksleistung um mehr als das Dreifache, von derzeit 185 kW auf 660 kW.

„Die Wasserbauabteilung des Landes hat nun mit Baggerarbeiten begonnen, um den Hochwasserabflussbereich zu verbessern. Das sind Maßnahmen, die nicht unmittelbar mit dem geplanten Projekt zu tun haben, aber durchaus Vorarbeiten dafür sind“, erläutert der Scheibbser Stadtamtsdirektor Gerhard Nenning auf NÖN-Nachfrage.

Zu der auf Facebook aufgeflammten Diskussion über den Abriss der alten Heuberg-Brücke nach Errichtung der neuen Brücke, stellt Nenning klar: „Die Zufahrt zur Eisenwurzenstraße wird definitiv wegfallen, weil der Grundtausch mit dem dortigen Anrainer notwendig wurde, um die neue Brücke zu realisieren. Und am anderen Erlaufufer gehört das Gebäude der Familie Ehrlich. Was damit geschieht, steht auch noch nicht fest“, erklärt Nenning.