Mehr Platz für Mister Caritas und sein Team. Die Sozialstation Scheibbs erhielt zusätzliche Räumlichkeiten und ist jetzt das neue Regionalbüro Mostviertel Ost.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 28. November 2017 (04:00)
Bei der Eröffnung des neuen Regionalbüros Mostviertel Ost in Scheibbs, von links: Bürgermeisterin Christine Dünwald, Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Regionalleiter Johannes Hofmarcher, Bereichsleiter Familie und Pflege Karl Enghauser, Bezirkshauptmann Johann Seper, Dechant Karl Hasengst, Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Renate Gruber, Regionalleiter-Stellvertreterin Gertrude Ehrgott und Einsatzleiterin Gabriela Zoufal.
Christian Eplinger

Vor zehn Jahren haben Regionalleiter Johannes Hofmarcher und Einsatzleiterin Gabriela Zoufal mit sieben Mitarbeiterinnen die Caritas Sozialstation Scheibbs am Vogelsangweg eröffnet.

2010 übersiedelte die Caritas an den jetzigen Standort am Rathausplatz 2. Nun wurde dieser Standort um neue Büroräumlichkeiten erweitert. Am Freitag fand in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die Eröffnung samt Segnung der Sozialstation-Erweiterung statt. Gleichzeitig wurde das neue Regionalbüro Mostviertel Ost eröffnet.

„Dank der guten Arbeit des tüchtigen Teams von Gabi Zoufal wächst die Nachfrage ständig. Mittlerweile sind wir hier in Scheibbs 19 Mitarbeiter im Bereich Betreuen und Pflegen zu Hause. Da wuchs natürlich der Platzbedarf. Das haben wir jetzt bestens gelöst“, freut sich „Mister Caritas“ Johannes Hofmarcher, der sich das neue Regionalbüro mit seiner Stellvertreterin Gertrude Ehrgott teilt.

18 „Caritessen“, 80 Kunden, 1.200 Stunden

Die 18 „Caritessen“, wie ein Kunde die Scheibbser Caritas-Damen gerne nennt, betreuen rund 80 Kunden in den Gemeinden Scheibbs, St. Anton, Kienberg/Gaming, Puchenstuben und Frankenfels und leisten dabei 1.200 Einsatzstunden pro Monat. Neben vier diplomierten Kräften hat das Scheibbser Caritas-Team sieben Pflegeassistentinnen und sieben Heimhelferinnen sowie eine Bürokraft.

„Derzeit kommen wir dem Personalbedarf in der mobilen Pflege fast nicht nach. Entscheidend ist nicht die Nachfrage der Kunden, sondern wie viel Personal wir haben. Denn das Wichtigste ist nach wie vor, dass wir Zeit für die Kunden haben“, weiß der neue Bereichsleiter Karl Enghauser.

Daher ist auch Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger überzeugt, dass die Entscheidung, in Gaming die Schule für Sozialberufe zu übernehmen, eine richtige und wichtige war: „Zuwendung, Achtsamkeit und besonders viel Nächstenliebe – diese drei Begriffe lebt die Caritas. Und wenn wir alle diese Dinge gut tun, dann rettet jeder von uns ein Stück Welt.“