Neue Ausstellung: Die Kunst der Buchstaben. Von 12. bis 30. Oktober ist die Ausstellung „Buchstäblich bildlich“ der NöART im Scheibbser Rathaus zu sehen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. Oktober 2020 (06:08)
Auch Michael Endlichers Werk „Ich muss mein Leben ändern“ wird in Scheibbs zu sehen sein.
Bildrecht

Seit der Antike findet sich die Verwendung von Schrift als Bild, Symbol, Zeichen und Material in der Poesie wie auch in der bildenden Kunst. Sich von einzelnen Worten, Buchstaben oder literarischen Texten inspirieren zu lassen, gehört längst zur Tradition der visuellen Kultur und bedeutet im Spektrum der zeitgenössischen Kunst, Sätzen oder Textfragmenten Form zu geben und neue symbiotische Bedeutungsebenen zu erschließen. Durch Verknüpfung von Schrift und Bild werden spannende Gefüge geschaffen, die unerwartete ästhetische Potenziale heraufbeschwören und Faszination ausüben. Als Basismedien der heutigen Zeit dienen Schrift und Bild als Werkzeuge, um in Malerei, Grafik, Skulptur und Objekt Zusammenhänge von Wahrnehmung und Kommunikation, Lesen und Sehen, Politik und Gesellschaft herauszuarbeiten.

Die NöART zeigt in Kooperation mit der Stadtgemeinde Scheibbs in der Wanderausstellung „Buchstäblich bildlich“, die von 12. bis 30. Oktober im Scheibbser Rathaus zu sehen ist, Werke von folgenden Künstlern: Helga Cmelka, Stefan Emmelmann, Michael Endlicher, Sabine Groschup, Eva Grün, Herbert Hofer, Gerhard Kaiser, Ulli Klepalski, Ronald Kodritsch, Cornelia König, Brigitte Lang, Sabine Müller-Funk, Valentin Oman, Arnold Reinthaler, Leo Zogmayer. Das Konzept und die Kuratierung der Ausstellung oblag Hartwig Knack.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr sowie am Dienstag von 13.30 bis 18 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 16 Uhr.