ÖAMTC-Stützpunktleiter: Sommerloch gab‘s keines

Erstellt am 11. September 2020 | 06:15
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ÖAMTC-Stützpunktleiter Gerhard Prantner: „Einsatzzahlen fast ident mit 2019.“
Foto: ÖAMTC
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Für die Pannenfahrer des ÖAMTC waren die Monate Juni, Juli und August trotz Corona und Reisebeschränkungen alles andere als geruhsam. Gerhard Prantner, ÖAMTC-Stützpunktleiter in Scheibbs, fasst zusammen: „In den vergangenen drei Monaten rückten unsere gelben Engel österreichweit zu 175.000 Pannenhilfen aus – das sind im Schnitt immerhin rund 1.900 Einsätze täglich. Unser Abschleppdienst kam darüber hinaus insgesamt rund 66.400 Mal zum Einsatz.“ Im Vergleich zum Sommer 2019 (183.500 Einsätze) ist das ein Rückgang um 4,7 Prozent. „Allein auf die Corona-Pandemie ist dieses Minus allerdings nicht zurückzuführen“, weiß Prantner. „Ausschlaggebender war, dass es in den vergangenen Jahren lang andauernde, extrem heiße Perioden gegeben hat. Heuer war das nicht der Fall.“

Einen tatsächlichen Corona-bedingten Rückgang der Einsatzzahlen hatte die ÖAMTC-Pannenhilfe vor dem Sommer, während der Phase des Lockdowns, zu verzeichnen. Auch im Bezirk Scheibbs hat sich die Anzahl der Pannenhilfen in den Sommermonaten wieder auf dem Niveau vom Vorjahr eingependelt. „Mehr als 420 Einsätze verzeichneten unsere gelben Engel hier im Bezirk, das sind nur 25 weniger als 2019“, erzählt Prantner.

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