Güterwegprojekte sind „Lebensadern“ am Land. Stärkung des ländlichen Raumes und der ländlichen Verkehrsinfrastruktur.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 24. Januar 2020 (05:58)
Freigabe des Güterwegs Lampelsberg, von links: Gerhard Kaufmann (ABB) Bürgermeister Franz Aigner, Christoph Hiesberger (Bauamt), Christina Fuchsluger (ABB) und Franz Jagesberger.
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Die Güterwege sind die Lebensadern des ländlichen Raums. Entsprechende Freude herrschte bei den Verantwortlichen der Gemeinden sowie der Agrarbezirksbehörde und den Anrainer, als nun die Fertigstellung zweier Güterwege sowie der Beschluss einer Generalsanierung gefeiert wurden.

In Scheibbs ist noch 2019 die Sanierung des Güterwegs Lampelsberg abgeschlossen worden. Nachdem es 2017 zu Absenkungen mit einer Höhendifferenz bis zu 15 Zentimetern gekommen ist, wurde das betroffene Teilstück des Weges um etwa eine Straßenbreite an den Hang gerückt und mit einer Drainage zur gezielten Wasserableitung versehen.

Mit Fördermitteln aus dem Katastrophenfonds und dem Erhaltungsbudget konnte der Erdbau bereits 2018 durchgeführt werden und die Asphaltierungsarbeiten wurden nun abgeschlossen, um die Erreichbarkeit zahlreicher Höfe langfristig sicherzustellen.

Verkehrsfreigabe des Güterwegs Peutenbach, von links: Christina Fuchsluger (Agrarbezirksbehörde), Bürgermeisterin Waltraud Stöckl, Obmann Christian Wutzl, und Siegfried Rabl (ABB).Güterwegabteilung
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Im heurigen Jahr steht die Generalsanierung des rund 1,3 Kilometer langen Güterwegs „Hartbauer“ an. Bei Gesamtkosten von rund 350.000 Euro stellen die EU, der Bund und das Land Niederösterreich 227.500 Euro zur Verfügung. Der bestehende Weg wird durchgefräst, tragschichtverstärkt und neu asphaltiert.

Ein wichtiger Aspekt der Baumaßnahmen besteht in einer Erneuerung der Wassersicherungsmaßnahmen, um einen möglichst langfristigen Erhalt der Bausubstanz zu sichern.

Pünktlich zum Jahreswechsel erfolgte auch die Verkehrsfreigabe für den Güterweg Peutenbach und die Übergabe des Weges an die Gemeinde St. Anton/Jeßnitz.

Heuer folgt die Generalsanierung beim Güterweg Hartbauer, von links, vorne: Friedrich Bendinger, Christina Fuchsluger (ABB), Bürgermeister Franz Aigner, Gerhard Kaufmann (ABB); hinten: Leopold Winterspacher, Johann Schagerl, Engelbert Wiesenhofer, Ewald Hofegger und Christoph Hiesberger.
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Das Projekt wurde aus Mitteln der EU, des Bundes und der Gemeinde St. Anton gefördert, wodurch nun vier landwirtschaftliche Betriebe und 15 Grundanrainer über eine asphaltierte Hofzufahrt verfügen.

Die Fachabteilung Güterwege, Regionalstelle Scheibbs, begleitete technisch und förderungsmäßig die Sanierung der bestehenden Asphaltstraße und den Neubau der Zufahrten Erber und Zöchling. Die bauliche Ausführung erfolgte durch die Firma Anton Traunfellner, die Vermessung wurde vom Büro Loschnigg vorgenommen.