Verkehrssicherheitsaktion: Sehen und gesehen werden

Erstellt am 07. Dezember 2022 | 03:15
Lesezeit: 3 Min
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Gemäß dem Motto „Sehen und gesehen werden“ setzt der ÖAMTC auch in Scheibbs gemeinsam mit der Polizei einmal mehr die Verkehrssicherheitsaktion „Flugzettel statt Strafzettel“ um.
Foto: ÖAMTC
Flugzettel statt Strafzettel – ÖAMTC und Polizei hielten bei der zweistündigen Lichtaktion in Scheibbs 23 Autofahrerinnen und Autofahrer auf, die mit mangelhaftem Licht unterwegs waren.
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Mit der Umstellung auf die Winterzeit haben sich die täglichen Wege zur Arbeit, Schule und Co. immer mehr in die Dämmerung und Dunkelheit verlagert. Damit steigt im Straßenverkehr die Unfallgefahr. Im Jahr 2021 geschahen niederösterreichweit 1.437 Unfälle mit Personenschaden in dunklen Stunden, dabei kamen 29 Menschen ums Leben. Die meisten „Dunkelheitsunfälle“ ereignen sich von Oktober bis Februar. Gemäß dem Motto „Sehen und gesehen werden“ setzt der ÖAMTC daher im November gemeinsam mit der Polizei einmal mehr die Verkehrssicherheitsaktion „Flugzettel statt Strafzettel“ um – dieses Jahr an insgesamt 22 Standorten allein in Niederösterreich.

Am Montag der Vorwoche führten ÖAMTC und Polizei die Lichtaktion „Flugzettel statt Strafzettel“ in Scheibbs durch. „Wir möchten auch in diesem Jahr wieder das Sicherheitsbewusstsein von Autofahrerinnen und -fahrern stärken und darauf aufmerksam machen, wie wichtig eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung tatsächlich ist“, betonte Thomas Heinreichsberger, Bezirkspolizeikommandant in Scheibbs, der bei der gemeinsamen Lichtaktion gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektionen Scheibbs und Purgstall vor Ort mit dabei war.

Mängel: Begrenzungslicht & Kennzeichenbeleuchtung

Binnen zwei Stunden wurden in Scheibbs 23 Kfz-Lenkende, die mit einer mangelhaften Licht-Anlage unterwegs waren, von der Polizei angehalten. Anstatt eines Strafzettels erhielten die betroffenen Autofahrerinnen und Autofahrer allerdings einen Flugzettel mit Sicherheitshinweisen und die ÖAMTC-Techniker behoben den vorliegenden Mangel noch an Ort und Stelle kostenlos.

Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist aufgrund schlechter Sichtbedingungen eine funktionierende Lichtanlage am Fahrzeug essenziell für die Sicherheit im Straßenverkehr. Im Zuge der Aktion mussten bei den 23 angehaltenen Fahrzeugen 39 Lampen getauscht werden. Die meisten Mängel betrafen das Begrenzungslicht und die Kennzeichenbeleuchtung. „Alle Verkehrsteilnehmenden sind gleichermaßen gefordert, für Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu sorgen. Einerseits aus Gründen des Selbstschutzes, um besser wahrgenommen zu werden, andererseits um andere Verkehrsteilnehmende und Hindernisse rechtzeitig zu erkennen“, appelliert Gerhard Prantner, Leiter des ÖAMTC-Stützpunktes Scheibbs.

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