Viel diskutierter Weg ist nun fertiggestellt. Neuer Geh- und Radweg entlang der Landesstraße B29 ist fertiggestellt. Gesamtkosten von 160.000 Euro übernahm das Land.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 09. September 2021 (06:30)
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Der neue Geh- und Radweg entlang der B29 in Scheibbs ist fertiggestellt, von links: Gerhard Gassner (Straßenmeisterei Scheibbs), Stadtrat Werner Ratay, Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Martin Bauer (Leiter Straßenmeisterei Scheibbs), Bürgermeister Franz Aigner, Vizebürgermeister Martin Luger, Gerhard Hengstberger (Bauamt), Landesrat Ludwig Schleritzko, Rainer Irschik (NÖ Straßenbaudirektor-Stellvertreter), Bauamtsleiter Dietmar Nestelberger, Landtagsabgeordneter Anton Erber und Leopold Weißinger (Straßenmeisterei Scheibbs).
NÖ Straßendienst/Mühlbachler

Der neue 220 Meter lange und 2,5 Meter breite Rad- und Gehweg entlang der B29 vom Kreisverkehr Erlaufstraße/Lastenstraße bis zur Kreuzung mit der Rutesheimer Straße war in den letzten Monaten ein heftig diskutiertes Bauprojekt in der Bezirkshauptstadt. Für viele Kritiker war zum einen der Steinwurf ein Dorn im Auge und zum anderen bemängelten sie, dass der Rad- und Gehweg in der Rutesheimer Straße im „Nirvana“ endet. Zuletzt sorgten auch noch die bei Starkregen mit Laub verstopften Abflüsse für Diskussionsstoff.

Nun sind die Arbeiten abgeschlossen und Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) nahm am Mittwoch der Vorwoche die offizielle Fertigstellung ab. Das Land übernahm im Zuge der Radwegförderung auch die Gesamtkosten von 160.000 Euro.

Für Bürgermeister Franz Aigner (ÖVP) bleibt der Rad- und Gehweg eine wichtige Verbesserung der Verkehrsanbindung für Radfahrer und Fußgänger zwischen dem östlich der Erlauftalbahn liegenden Wohngebiet und dem westlich der Bahn liegenden Gewerbe- und Industriegebiet. Außerdem soll der neue Geh- und Radweg am östlichen Ende noch an die Ötscherland- Route angebunden werden.

Für Landesrat Ludwig Schleritzko ist dieser neue Rad- und Gehweg ein Beispiel, dass Niederösterreich in gemeinsamen Projekten mit den Gemeinden bestrebt ist, „den Radanteil der täglichen Wege deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.“