Weltmilchtag: Produkt mit vielen Emotionen

700 Milchviehbetriebe gibt es im Scheibbser Bezirk. Deren rund 13.100 Milchkühe liefern knapp 75.000 Tonnen beste heimische und gentechnikfreie Qualitätsmilch.

Erstellt am 06. Juni 2018 | 04:00
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Kamen am Weltmilchtag (1. Juni) zur Verkostung und Präsentation heimischer Qualitätsmilch und Milchprodukte nach Scheibbs, von links: NÖ Rinderzuchtverbandsobmann Leopold Buchegger, Bezirksbäuerin Maria Zulehner, Bezirksbauernkammerobmann Anton Krenn, Christa Hintersteiner, Bürgermeisterin Christine Dünwald, Milchprinzessin Magdalena Payrleitner aus Biberbach, Erni Reiterlehner, Nationalratsabgeordneter Alois Rosenberger, Kammersekretär Hans Hell und Tierhaltungsberater Andreas Punz mit Töchterchen Miriam.
Foto: Christian Eplinger

13.100 Milchkühe im Scheibbser Bezirk liefern beste heimische Rohmilch mit einer Milchqualität. Qualität, die in den drei großen Molkereien, die von den 700 Milchviehbetrieben des Scheibbser Bezirks beliefert werden – Bergland, NÖM und die Gmundner Molkerei – zu Qualitätsprodukten mit dem AMA-Gütesiegel verarbeitet wird.

Am vergangenen Freitag, 1. Juni – dem Weltmilchtag, verkosteten Konsumenten vor der Bezirksbauernkammer Scheibbs die breite Palette der Milchprodukte dieser drei Molkereien. Daneben erzählten Milchbauern Wissenswertes über die Milch und deren Erzeugung.

Neue NÖ Milchprinzessin mit dabei

Anwesend war auch die erst vor einer Woche gewählte neue NÖ Milchprinzessin Magdalena I. Magdalena Payrleitner stammt aus einem Milchviehbetrieb in Biberbach und weiß, dass der „Griff der Konsumenten nach österreichischer Qualität im Supermarkt die Zukunft unserer Milchbauern sichert.“

Die große Auswahl an Produkten – rund 20 verschiedene Milchsorten, 100 Sorten an Jog hurt und über 400 Käsesorten werden in Österreich angeboten – unterstrich Bezirksbauernkammerobmann Anton Krenn.

Als Produkt, das wie kein anderes mit Emotionen behaftet ist, bezeichnte Nationalratsabgeordneter Alois Rosenberger die Milch. „Milch ist das erste, das wir Menschen zu uns nehmen. Und ein Milchbauer melkt seine Kühe jeden Tag im Jahr – egal ob Weihnachten ist, ein Familienfest ansteht oder Ferien sind. Das ist nicht wie bei einem Produktionsbetrieb, wo man die Maschinen über das Wochenende einfach abstellt. Daher ist es wichtig, dass die Milchbauern in den Konsumenten und im Handel faire Partner haben“, betonte Rosenberger.