Benefiz-Aktion von Maler: Bramer, Kaspar und das Wildnisgebiet

Erstellt am 28. April 2022 | 06:18
Lesezeit: 3 Min
Der Scheibbser Josef Bramer malt ein 1,50 Meter großes Ölbild, das zugunsten des Wildnisgebietes versteigert werden soll.
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Zwei Mal besuchte der 73-jährige Scheibbser Maler Josef Bramer im Spätherbst des Vorjahres das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal, ließ sich dort zum Malen nieder, nachdem ihm Ranger Reinhard Pekny beim ersten Besuch in die Geheimnisse des Wildnisgebietes eingeweiht hatte. „Der Urwald ist faszinierend, noch dazu für einen wie mich, der es liebt, die Natur zu malen und zeichnen. Ich kannte das Wildnisgebiet aus Kindheitstagen, aber was hier alles dahintersteckt, ist beeindruckend. Daher war ich auch sofort einverstanden, zugunsten des ersten UNESCO-Weltkulturerbes ein Bild zu malen“, schildert Josef Bramer gegenüber der NÖN.

Allerdings bleibt es nicht bei einem Bild. Insgesamt werden es 13 Bilder werden. Aktuell entsteht in Bramers Wiener Atelier gerade das Hauptbild, ein 1,50 mal 1,50 Meter großes Ölbild. Es zeigt Josef Bramers Kaspar, der eine zerbrechliche Glaskugel hält, inmitten des Urwaldes mit Bäumen und fein gezeichneten Farnen. „Diese Glaskugel in den Händen von Kaspar soll die Zerbrechlichkeit dieses Naturjuwels symbolisieren“, erklärt Josef Bramer.

Daneben zeichnet Bramer noch zwölf weitere Natur-Bilder mit Wildnisgebiet-Motiven (Ölkreide auf Ingres-Papier). Die ersten beiden Bilder sind bereits fertig. Für die weiteren wird er sich nochmals ins Wildnisgebiet zum Zeichnen zurückziehen. Bis Ende Mai sollen alle Bilder fertiggestellt sein.

Für Juni (noch steht kein genauer Termin fest) ist eine große Versteigerung im Palais Niederösterreich in Wien geplant, zu der das Land NÖ gemeinsam mit dem Verein Urwaldfreunde einladen werden.

„Ich danke Josef Bramer für sein Engagement um das Wildnisgebiet und bin bereits gespannt, das vollendete Werk zu sehen. Es ist etwas Besonderes, dass ein renommierter regionaler Künstler wie Josef Bramer das Wildnisgebiet, das selbst bereits ein Kunstwerk der Natur ist, auf Leinwand bringt“, freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf schon beim Studium der ersten Bilder und Fotos vom großen Ölbild.

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