6.000 Gäste kamen zur Wieselburger Fachmesse

Endlich: Von Donnerstag bis Samstag ging nach eineinhalb Jahren Pause die erste Messe in Wieselburg über die Bühne.

Erstellt am 05. Oktober 2021 | 15:41

Endlich wieder eine Messe. Die Freude darüber, dass die Fachmesse „Schule & Beruf“ am Wochenende stattfinden konnte, war bei der Messe Wieselburg, bei den Jugendlichen und auch bei den Ausstellern riesig. „Ich bin nervös, wie bei der ersten Messe“, scherzte Messepräsident Uwe Scheutz bei der Eröffnung am Donnerstagvormittag. „Es war ein Herzschlagfinale. Drei Tage davor wussten wir noch gar nicht, ob die Messe stattfindet. Es war keine einfache Vorbereitungszeit. Aber die Aussteller und Schulen waren da wirklich toll in der Zusammenarbeit.“ Wie wichtig die Fachmesse für die Jugendlichen tatsächlich ist, zeigen die Besucherzahlen.

Vielfalt an Schulen und Berufen wurde gezeigt

Rund 6.000 Besucher erkundigten sich an den drei Tagen von Donnerstag bis Samstag bei den 120 Ausstellern über ihre beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten. „Wir können den Kindern und Jugendlichen im westlichen Niederösterreich wirklich zeigen, welche Ortsausfahrten es gibt. Da geht es auch darum, die richtige zu finden“, sagt Messedirektor Werner Roher.

Für die Altersgruppe der achten und neunten Schulstufe wurde das gesamte Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten nach der Schulpflicht dargestellt: Die große Vielfalt an Lehrberufen repräsentierten die zahlreichen Betriebe, die oft in Zusammenarbeit mit Berufsschulen oder Innungen zum Mitmachen, Ausprobieren und damit hautnahen Kennenlernen der Berufsfelder einluden. Ebenfalls für diese Zielgruppe wurde das gesamte schulische Weiterbildungsangebot präsentiert.

Vertreten war auch die Firma Welser Profile aus Gresten und Ybbsitz. Ausbildungsleiter Peter Reiböck und einige Lehrlinge präsentierten die insgesamt acht Lehrberufe, in denen das Unternehmen Lehrlinge ausbildet. „Leider wird es aber immer schwieriger, die Jungen anzusprechen. Wir haben heuer mit 27 neuen Lehrlingen gestartet. Im nächsten Jahr könnten wir bis zu 30 aufnehmen“, erzählt Reiböck. Die Fachmesse unterstütze da vor allem das Einzugsgebiet, das sich auf das Kleine Erlauftal und auch die Region rund um Wieselburg erweitert hat.

Neben den höheren Schulen und und Lehrbetrieben in der Region gab es natürlich auch ein Angebot von Fachhochschulen, Universitäten und Colleges für die angehenden Maturanten. Die firmenunabhängigen Beratungseinrichtungen sorgten für zusätzliche Informationsmöglichkeiten – etwa bei der Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, AMS oder Hochschülerschaft. Workshops, Bewerbungstraining, Messe-Rallye-Challenge und Vorführbühne boten ergänzende Möglichkeiten zur intensiven Informationsvermittlung.