Skifahren im dritten Lockdown

NÖN-Redakteur Christian Eplinger war am Tag eins des Lockdowns am Ötscher unterwegs: Skifahren tut Körper und Seele gut.

Erstellt am 30. Dezember 2020 | 03:24

Stefanitag 2020, Tag eins des dritten harten Lockdowns und gleichzeitig Tag drei der Öffnung der Liftanlagen im Coronajahr. Was gibt es also Besseres, als beides zu verbinden? Gesagt, getan. Der Blick auf die Webcam verrät bewölktes Wetter und wenig Betrieb. Also schnell die Liftkarte für die vier Stunden am Nachmittag online gebucht (ist Pflicht in Niederösterreich) und schon geht‘s ab nach Lackenhof.

Vorerst allerdings nur bis Langau. Dort kontrolliert ein Bediensteter des Österreichischen Wachdienstes (ÖWD) gemeinsam mit einer Polizeistreife, ob wir auch brav die Online-Tickets gekauft haben. Wir dürfen weiterfahren. Am Parkplatz merkt man schon, der Ansturm hält sich in Grenzen. Dennoch sorgen erneut Mitarbeiter des ÖWD für Ordnung und Einhaltung der Coronaregeln von Beginn weg.

Beim Anstellen zur Liftkassa kommt erstmals mein Schlauchschal zum Einsatz – übrigens bekommt man beim Kauf einer Karte einen NÖ-Schlauchschal geschenkt (solange der Vorrat reicht). Das Anstellen für die Karte kann ich mir beim nächsten Besuch auch ersparen. Denn da wird über das Online-System direkt auf die Keycard gebucht.

Bei den beiden (neben dem Kinderland) in Betrieb befindlichen Liftanlagen (Eibenkogl und Ötscherbahn) ist Abstand-Halten kein Problem. Der Andrang ist sehr überschaubar. Auf den gut präparierten Pisten ist daher viel Platz zum Skifahren. Auch wenn es vorerst nur zwei offene Pisten sind (Eibenkogl und Familienabfahrt Kleiner Ötscher). Doch die Schneekanonen auf den anderen Pisten laufen auf Hochtouren. Bald sollte es noch mehr Pistenspaß geben.

Ein schöner Auftakt in die Skisaison. Einziges Manko: Auf einen Einkehrschwung muss man verzichten. Den gibt es dafür unten am Parkplatz mit Tee aus der mitgebrachten Thermoskanne. Erinnert ein wenig an die Jugendzeiten.