Jugendkapelle Gresten wird erwachsen

Erstellt am 04. März 2022 | 08:37
Lesezeit: 2 Min
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Als nächste Veranstaltungen stehen für das „Blasorchester Gresten“ unter Kapellmeister Thomas Karner-Vogel (vorne Mitte) am 23. April das Wunschkonzert in der Kulturschmiede Gresten und am 16. Juni der Musi-Heurige im Reichenberg am Programm.
Foto: Blasorchester Gresten
Im Jahr 1983 wurde die 1967 gegründete „Jugendkapelle der Musikschule Gresten“ in „Blasorchester“ umbenannt, da mehr als die Hälfte aller Musiker über 24 Jahre alt war und der Name somit nicht mehr passend.
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Seit 55 Jahren wird in Gresten kapellenmäßig musziziert. Ewald Pinter gründete 1967 die „Jugendkapelle der Musikschule Gresten“ als Bläserensemble. Der erste Auftritt war die Einweihung der Volksschule. Die erste Uniform bekam die „Jugendkapelle“ dann 1969. Sie bestand aus blauen Leiberl und gelben Stoffmaschen und repräsentierte die niederösterreichischen Landesfarben. Diese Tracht wurde im Laufe der Zeit ergänzt und erneuert. Den Farben ist das Blasorchester aber bis heute treu geblieben. 1969 erfolgte auch die Aufnahme in den NÖ Blasmusikverband.

2000 ergab es einen neuerlichen Namenswechsel: Aus dem „Blasorchester der Musikschule Gresten“ wurde das „Blasorchester Gresten“. Zur selben Zeit wurde in Eigenleistung der Probenraum im Feuerwehrhaus ausgebaut.

Musikalisch geprägt haben das Blasorchester die Kapellmeister Ewald Pinter (über 40 Jahre), Siegfried Spieler und seit November 2016 Thomas Karner-Vogel. In Zusammenarbeit mit den Obmännern Hermann Fahrnberger, Franz Fröhlich, Karl Scharner und Rudolf Füsselberger nahm das Blasorchester seit seiner Gründung einen stetigen Aufschwung.

Das Blasorchester Gresten nimmt regelmäßig an Marschmusik- sowie Konzertmusikbewertungen teil, ebenso am Kammermusikwettbewerb „Spiel in kleinen Gruppen“. Mit Veranstaltungen wie dem Wunschkonzert, Musi-Heuriger und Tag der Blasmusik ist die Kapelle in Gresten präsent.

Auch wenn die Kapelle seit vielen Jahren nicht mehr Jugendkapelle heißt, wird viel für die Jugend getan. Schnupperproben, Ausflüge, Ferienspiel, Aktivitäten mit und ohne Musik. Das Blasorchester Gresten ist auch in den sozialen Netzwerken zu finden. Seit einigen Jahren hat der Verein einen eigenen Facebook-Account und seit kurzem sogar einen YouTube-Kanal „BO Gresten“.

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