Wieselburger vor Gericht: Mit 1.600 Euro davongekommen

Erstellt am 30. Juni 2022 | 06:41
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Gericht Symbolbild
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Foto: APA (Symbolbild)
Auf sexuelle Belästigung im Lift folgt Geldstrafe. Milderungsgrund: Täter geständig und unbescholten.
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Unter der Anklage der sexuellen Belästigung stand ein junger Wieselburger vor dem Scheibbser Bezirksgericht. Der Angeklagte war voll geständig, auf die Frage nach dem Grund seiner Tat konnte er keine Antwort geben. „Ich weiß selber nicht, warum ich es getan habe, es tut mir so leid“, beteuerte er vor dem Richter unter Tränen. Das Opfer, eine junge Wieselburgerin, vor der er sich bei der Fahrt im Lift selbst befriedigt hatte, erschien trotz Ladung unentschuldigt nicht zur Verhandlung.

Das Urteil fällte der Richter trotzdem, dank der Unbescholtenheit des Angeklagten und seines Geständnisses fällt die Strafe milder aus: 40 Tagessätze zu 40 Euro machen eine Gesamtsumme von 1.600 Euro. „Suchen Sie sich Hilfe“, lautete der Rat zum Abschluss.

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