Arbeitsbesuch in Lackenhof: „Neupositionierung startet jetzt“

Am 11. Dezember ist das Skigebiet Lackenhof in die Wintersaison gestartet. 1.100 Gäste kamen am ersten Wochenende.

Erstellt am 13. Dezember 2021 | 15:02
Lesezeit: 3 Min
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v.l. Landesrat Gottfried Waldhäusl, Tourismuslandesrat Jochen Danninger, Bürgermeisterin Renate Rakwetz, LH-Stv. Franz Schnabl, LAbg. Anton Erber
Foto: NLK Pfeiffer

Zwei Tage nach dem Saisonbeginn stattete Tourismuslandesrat Jochen Danninger der Gemeinde gemeinsam mit LH-Stv. Franz Schnabl, Landesrat Gottfried Waldhäusl, LAbg. Anton Erber und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einen Arbeitsbesuch ab. Dabei gaben sie vor Ort den Startschuss für die Neupositionierung Lackenhofs.

Unternehmen hoffen auf gute Saison

Beim gemeinsamen Besuch standen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Skischule und des Skiverleihs, der Gastronomie, Zimmervermietern und der Ötscherlifte auf dem Programm.

Die örtlichen Unternehmer hoffen alle auf eine gute Wintersaison 2021/2022 und darauf, dass die Lackenhof-Fans, die die Petition zum Erhalt des Skigebiets unterzeichnet haben, heuer auch wirklich in die Region kommen und im Skigebiet Lackenhof ihre Schwünge ziehen werden.

Skibetrieb mindestens bis 2023 gesichert

Landesrat Jochen Danninger erneuerte seine Einladung „an alle, die einen Beitrag für Neupositionierung Lackenhofs leisten können und wollen, mitzuarbeiten. Der Skibetrieb in Lackenhof ist durch die Übernahme der Ötscherlifte und des Hochkars durch das Land zumindest bis 2023 gesichert.

Zeitgleich startet jetzt aber der Prozess zur Entwicklung eines zukunftsfähigen touristischen Ganzjahreskonzeptes für die Region, denn die Gästezahlen im Ort sind trotz Lift in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Hier sind wir alle gefordert, bis zum Herbst 2022 erste Ergebnisse zu liefern. Zum Transformationsprozess Lackenhofs sind neben Expertenmeinungen, Best-Pratice-Bespielen aus anderen Regionen, Zahlen, Daten und Fakten aus Lackenhof, vor allem die Ideen, Konzepte und Initiativen der Tourismuswirtschaft vor Ort unverzichtbar. Denn sie sind es schließlich, die die Neupositionierung mit Leben erfüllen müssen. Wir haben schon oft gesehen, was alles möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen – ich bin überzeugt, dass uns dieses Kunststück auch in Lackenhof gelingen wird.“

Das Land stellt in einem ersten Schritt zwei Millionen Euro Regionalfördermittel für neue Projekte sowie eine Million Euro für die Attraktivierung der Gästezimmer zur Verfügung.  

„Es ist mir ein Anliegen mich noch einmal für die Unterstützung der Petition bei 19.388 UnterzeichnerInnen zu bedanken."Landeshauptfrau Stellvertreter Franz Schnabl

Landeshauptfrau Stellvertreter Franz Schnabl betont: „Es ist mir ein Anliegen mich noch einmal für die Unterstützung der Petition bei 19.388 UnterzeichnerInnen zu bedanken.

Jede einzelne Unterschrift war ein Puzzle-Teil rund um die Rettung des Skilift-Betriebs am Ötscher. Ich darf nun alle Ski-Sportbegeisterten einladen – auf der Distelpiste, am kleinen oder großen Ötscher – ihre Spuren in den Schnee zu zaubern.

Nun geht es um die nachhaltige Absicherung der Tourismusregion und des Naherholungsgebiets rund um den Ötscher. Jede Idee, die den Ötscher nachhaltig zur Ganzjahresdestination entwickelt, ist dabei wertvoll. Die sozialdemokratischen LandesregiererInnen werden sich, wie auch der Klub der SPÖ NÖ, jedenfalls einbringen. Aus unserer Sicht sollte dabei das Ziel sein, dass bis Ende 2022 ein fertiges Konzept am Tisch liegt. Das haben sich die BürgerInnen vor Ort, die regionale Wirtschaft und die sportbegeisterten Landsleute verdient.“

Waldhäusl: "Nachhaltiges Konzept aufbereiten"

Landesrat Gottfried Waldhäusl hält fest: „Wir müssen es schaffen, im kommenden Jahr ein nachhaltiges Konzept aufzubereiten, das nicht nur ein Weiterbestehen über die nächsten zwei Jahre sichert, sondern ein langfristiges Weiterbestehen der Region ermöglicht. Im Sinne der damit verbundenen Arbeitsplätze und der Menschen, die dort leben. Das herrliche Gebiet rund um den Ötscher soll für Winter- und Sommertouristen gleichermaßen bestehen bleiben. So wie es den Ötscher selbst immer geben wird, so soll auch die Tourismusregion noch lange Bestand haben.“