Beste Saison: Daniel Raab „hat es drauf“. Daniel Raab genießt die bisher beste Saison seiner Karriere. Teamchef Christoph Prüller prophezeit im Großes.

Erstellt am 06. März 2018 (02:00)
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Daniel Raab
Teufelskerl. Daniel Raab brettert mit über 200 Stundenkilometern in Richtung Tal.
privat/Schrittwieser

Irgendwas müssen sie in Randegg ins Trinkwasser tun. Irgendwas, das die Rezeptoren für Angst und Fluchtgedanken blockiert. Oder haben Sie eine bessere Erklärung dafür, dass ein integraler Bestandteil der Österreichischen Speed-Ski-Elite just aus dem Ort an der Kleinen Erlauf kommt? Nein? Na eben.

Daniel Raab und Christoph Prüller. Die Nachwuchshoffnung und der Teamkapitän. Raab hat mit seinen erst 21 Jahren den Weg unter die besten Zehn der Welt geschafft. Auf die Ränge zehn und 19 in den ersten beiden Saisonrennen in Vars (FRA) folgten zwei neunte Ränge in Salla (FIN; die NÖN Erlauftal hatte berichtet).

Jetzt soll der NÖ-Rekord fallen

Von 5. bis 7. März stehen die nächsten Weltcupläufe auf dem Programm. Schauplatz ist Sun Peaks in Kanada. Raab kennt die Piste gut. „Hier habe ich vor zwei Jahren auch mein erstes Rennen in der S1-Klasse bestritten und habe gute Erinnerungen daran. Es ist eine coole Strecke. Mein Ziel ist es, bei allen drei Rennen wieder unter den besten Zehn zu landen.“ Ein weiteres Ziel des jungen Randeggers ist es, den bestehenden NÖ-Geschwindigkeitsrekord zu brechen.

Der liegt aktuell bei 207,16 km/h und wird gehalten von - richtig - seinem Teamchef, Christoph Prüller. Bei dem sucht man allerdings vergebens nach Neid oder Sorge um seine Bestmarke. Im Gegenteil. Prüller ist begeistert von den Leistungen Raabs: „Ich bin sehr optimistisch, dass Daniel meinen Rekord brechen und deutlich anheben wird. Er hat es drauf, und ich traue ihm auch eine Geschwindigkeit in Richtung 225 km/h zu.“ Selbes Team, selbe Heimat, selbe Leidenschaft.